Erkenschwick: Finanzielle Zukunft noch ungewiss

Wölppers Forderung an DFB

tr
08. Dezember 2007, 09:23 Uhr

"Das Ergebnis entspricht nicht dem Spielverlauf", ärgert sich Manfred Wölpper auch noch vier Tage nach dem 2:5 gegen Münster. Der Trainer der Spielvereinigung Erkenschwick. "In Sachen Effektivität hat uns der SCP allerdings eine Lehrstunde erteilt." Aber nicht nur der Stachel der Niederlage steckt tief, auch finanziell hatten sich die "Stimberger" von den beiden Auftritten gegen die Preußen mehr versprochen.

"Es scheint sich alles gegen uns verschworen zu haben", zieht Wölpper die Stirn in Falten. "Das miese Wetter hat uns etliche Zuschauer gekostet hat. Die Einnahmen sind nicht so toll, wir hatten mit mehr gerechnet."

Und dabei wollte der Vorstand nach diesen Duellen Bilanz ziehen und die Euro-Probleme beheben. "Ich hoffe, dass wir zum Auftakt am 7. Januar die Mannschaft haben, die ich mir vorstelle", hängt der Fußballlehrer derzeit ein wenig in der Luft. Denn wie es um die Zukunft des Vereins wie auch die der Truppe bestellt ist, weiß der ehemalige Bochumer nicht. "Zu mir hat allerdings noch kein Akteur gesagt, dass er weg will. Und der Vorstand bemüht sich, noch in diesem Jahr ins Soll zu kommen. Gelingt es, dann müssen wir uns keine Gedanken machen."

Dass es nun auch beim Nachbarn aus Herne zu Engpässen kommt, hält Wölpper für nicht überraschend. "Das passiert immer bei uns kleinen Clubs. Vielleicht sollte der DFB mal reagieren und seine Statuten überdenken, denn bisher wird alles nur für die Profis gemacht und der Amateurfußball wird vor die Wand gefahren."

Autor: tr

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