Der eine oder andere Kiebitz auf dem Fortuna-Gelände wird sich am Anfang der Woche gefragt haben: Warum steht Interimscoach Wolf Werner derzeit als einzig Verantwortlicher auf dem Trainingsplatz? Nein, sein Assistent Uwe Klein wurde weder entlassen noch hat er selbst die Sachen hingeschmissen. Die Ursache für sein Fehlen erklärt er selbst:

Düsseldorf: Angriff bietet weiter Diskussions-Stoff

Klein: "Gibt kein Patentrezept"

kru
07. Dezember 2007, 09:15 Uhr

Der eine oder andere Kiebitz auf dem Fortuna-Gelände wird sich am Anfang der Woche gefragt haben: Warum steht Interimscoach Wolf Werner derzeit als einzig Verantwortlicher auf dem Trainingsplatz? Nein, sein Assistent Uwe Klein wurde weder entlassen noch hat er selbst die Sachen hingeschmissen. Die Ursache für sein Fehlen erklärt er selbst: "Ich lag mit einem Magen-Darm-Virus flach, aber seit gestern wirke ich wieder voll mit."

Vielleicht war es auch die 0:1-Niederlage gegen Union Berlin, die für das "Magengrummeln" beim Co-Trainer der Düsseldorfer gesorgt hat. "Natürlich war die Stimmung ein bisschen niedergedrückt. Das ist nach verlorenen Partien doch so", betont Klein, der das ständige Auf und Ab der Landeshauptstädter relativiert: "Das erleben doch nicht nur wir so. Über eine so lange Saison hat jedes Team mal eine Schwächephase. Das kennen auch die Truppen von Erfurt und Emden. Dann ist man eben mal an der Spitze, dann Dritter, Fünfter und eine Woche später wieder auf Rang zwei."

Die Wechselspielchen in der Tabelle haben sich auf jeden Fall seit dem Rauswurf von Uwe Weidemann nicht verändert. Wie sieht das mit der Arbeit von Klein aus? "Ich gehe meiner Arbeit genauso nach. Ich gehe mit Wolf Werner so offen um wie mit Uwe Weidemann. Mein Aufgabengebiet, das mir der Coach erteilt, erfülle ich auch wie unter dem Vorgänger", stellt der 37-Jährige klar.

Jetzt geht es für die Fortuna um das schwere Auswärtsspiel bei Rot-Weiss Essen. "Ich erwarte, dass wir dort gewinnen", ballt Klein die Faust. "Warum sollten wir die Hafenstraße nicht als Sieger verlassen? Wir haben doch jetzt oft genug gesehen, dass jeder jeden schlagen kann. Wir stehen immer noch vor RWE und dabei soll es auch nach dem Match bleiben. Außerdem ist es von Vorteil, mit einem Sieg in die Winterpause zu gehen." Sein Zusatz: "Das ist für alle wichtig, auch für unsere Zuschauer."

Und für die Stürmer, die im besten Fall gehörigen Anteil an einem möglichen Erfolg in Essen haben, damit die Kritiker zumindest über Weihnachten leisere Töne spucken. "Das Diskussionen um unseren Angriff aufkommt ist doch klar. Wir hätten uns doch selbst auch gewünscht, dass wir zu diesem Zeitpunkt mehr Treffer erzielt und dabei die Offensiv-Leute das ein oder andere Mal häufiger eingenetzt haben. Aber daran sind wir doch als ganze Mannschaft selber Schuld."

Wie holt man Axel Lawarée und Co. aus ihrer Krise? Klein: "Dafür gibt es kein Patentrezept. Das Einfachste ist, sie treffen wieder. Ich hoffe, dass es gegen RWE direkt klappt."

Autor: kru

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren