In der Western Conference bekommen die etablierten Teams nun Konkurrenz von einem Underdog: Die Golden State Warriors eilen derzeit von Erfolg zu Erfolg und machen im Kampf um die Play-off-Plätze in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA weiter Boden gut. Bei den Seattte SuperSonics siegte das Team aus Kalifornien mit 109:96 und landete damit bereits den sechste Erfolg in Serie - kein Team der NBA punktete zuletzt konstanter.

Warriors weiter auf dem Vormarsch

Hill und Stoudemire mit je 28 Punkten für die Suns

bbi1
03. Dezember 2007, 08:32 Uhr

In der Western Conference bekommen die etablierten Teams nun Konkurrenz von einem Underdog: Die Golden State Warriors eilen derzeit von Erfolg zu Erfolg und machen im Kampf um die Play-off-Plätze in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA weiter Boden gut. Bei den Seattte SuperSonics siegte das Team aus Kalifornien mit 109:96 und landete damit bereits den sechste Erfolg in Serie - kein Team der NBA punktete zuletzt konstanter.

In Seattle reichte eine geschlossene Mannschaftsleistung zum Sieg. Die komplette Starting-Five punktete zweistellig, von der Bank sorgte Kelenna Azubuike für weitere Zähler. Spielmacher Monta Ellis und Center Andris Biedrins waren mit je 18 Punkten die treffsichersten Warriors. Bei Seattle hingegen stand eine schwache Wurfquote von nur 37 Prozent zu Buche, Chris Wilcox mit 14 Punkten war bester Spieler seines Teams. Die Warriors kletterten in der Pacific Division mit einer Bilanz von 9:7 auf den zweiten Rang hinter die Phoenix Suns.

Die Suns allerdings bauten Platz eins ihrer Division mit dem 13. Saisonsieg aus: Bei den New York Knicks siegte das Team aus Arizona mit 115:104. Routinier Grant Hill und Center Amare Stoudemire mit je 28 Punkten waren die Garanten des Sieges, Spielmacher Steve Nash steuerte 15 Assists bei. Für New York sammelten Eddy Curry und Ex-Suns-Spieler Stephon Marbury (je 21) die meisten Punkte.

Das beste Team im Westen bleibt aber Champion San Antonio Spurs. Die Texaner kamen gegen die Portland Trail Blazers zu einem 100:79-Erfolg, es war bereits der 15. Sieg der Saison. MVP Tony Parker war mit 27 Punkten einmal mehr der Star auf dem Platz, doch gab es für die Spurs auch einen Rückschlag: Tim Duncan musste früh verletzt in die Kabine, hielt sich das rechte Knie und den Knöchel. Ob und wie lange der Superstar pausieren muss, ist noch unklar.

Im Osten bleiben die Detroit Pistons in der Erfolgsspur. Das 118:95 gegen die New Jersey Nets war der dritte Sieg in Serie für den Champion von 2004, der weiterhin souverän die Central Division anführt. Richard Hamilton (19 Zähler) und Chauncy Billups (18) waren erneut als Führungsspieler überzeugen, von der Bank spielte auch Jason Maxiell (18 Punkte und elf Rebounds) groß auf.

Die Nummer eins im Osten bleiben aber die Boston Celtics. Das neuformierte Team um die Stars Ray Allen, Kevin Garnett und Paul Pierce landete beim 80:70-Erfolg gegen die Cleveland Cavaliers bereits den 14. Saisonsieg. Mit 20 Punkten war Allen einmal mehr bester Celtic auf dem Court.

Boston Celtics - Cleveland Cavaliers 80:70
San Antonio Spurs - Portland Trail Blazers 100:79
Los Angeles Clippers - Indiana Pacers 95:101
Detroit Pistons - New Jersey Nets 118:95
New York Knicks - Phoenix Suns 104:115
Denver Nuggets - Miami Heat 115:89
Seattle SuperSonics - Golden State Warriors 96:109
Los Angeles Lakers - Orlando Magic 97:104

Autor: bbi1

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