Am heutigen Sonntag steigt ab 14 Uhr das Knallerderby zwischen RW Oberhausen und RW Essen. Dabei will RWE Revanche für das 1:4 aus dem Hinspiel. RWO möchte den ersten Derbydoppelpack der geschichte perfekt machen. Vor den 90 Minuten fragte RS bei RWE-Coach Heiko Bonan und Oberhausens David Müller nach.

RWO / RWE: Drei Fragen an Heiko Bonan und David Müller

"Und gegen Essen will doch jeder dabei sein"

01. Dezember 2007, 21:59 Uhr

Am heutigen Sonntag steigt ab 14 Uhr das Knallerderby zwischen RW Oberhausen und RW Essen. Dabei will RWE Revanche für das 1:4 aus dem Hinspiel. RWO möchte den ersten Derbydoppelpack der geschichte perfekt machen. Vor den 90 Minuten fragte RS bei RWE-Coach Heiko Bonan und Oberhausens David Müller nach.

David Müller, Ihr Coach Hans-Günter Bruns sagte bereits, nach der Pause gegen Union Berlin sind Sie gegen Essen wieder dabei. Tat die Ruhephase gut?

Ja und das ist wirklich so. Der Trainer hat mir das vor dem Match gegen Berlin plausibel erklärt, ich konnte die taktischen Überlegungen nachvollziehen. Jetzt hatte ich eben ein Spiel frei, das Wochenende hat aber auch sehr gut getan. Das habe ich beim Training gemerkt, der Akku ist wieder voll. Und gegen Essen will doch jeder dabei sein, die Kulisse wird klasse sein.
Ihr Freistoß-Stern ging mit dem 3:0 in Essen auf, es folgten weitere Geniestreiche. Was darf man gegen RWE erwarten?
Ich gebe alles, um wieder zu treffen, wenn die Situationen erspielt werden. Aber es wird immer schwieriger, das sah man gegen Babelsberg. Der Keeper spekulierte nur auf den Winkel und reagierte dann super. Daher muss jetzt bald wohl mal eine Variante her und die wird auch kommen.
Ist das Kribbeln schon spürbar?
Aber sicher. Ich war vor dem Spieltag schon viel im Internet unterwegs und habe gelesen, was alles geschrieben wurde. Von den Fans und den Medien, da begann die Vorfreude sofort.

Drei Fragen an

Heiko Bonan, man spricht beim Nachbarn RWO schon über höher Ambitionen, oder?
Das muss man doch positiv sehen, wie soll das denn sonst gehen, das ist doch ein Luxusproblem, dass man jetzt plötzlich mit derartigen Gedanken konfrontiert ist. Die Lage von RWO ist doch sensationell. Druck sehe ich dort nicht, den hat man dann, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht.

Haben Sie noch einmal das Gepräch mit Tim Erfen gesucht, dessen Fehler in Lübeck zum zwischenzeitlichen Ausgleich führte?

Wir reden sowieso die gesamte Zeit mit den Akteuren.
Er hatte vergleichbare Szenen vorab gegen Magdeburg.
Er war in den Gedanken schon weiter, alles eine Frage der Konzentration. Die Anweisung ist da, die Torhüter mit einzubeziehen, beide können Fußball spielen.

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