Als Tim Langenbach das Traineramt bei den Sportfreunden vor einigen Wochen übernahm, wusste er, dass er sich nicht den leichtesten Job für einen Novizen ausgesucht hatte. Doch dass es so kompliziert würde, damit hatte er wohl selbst nicht gerechnet. Doch nach vier Niederlagen in Folge war endlich ein Hoffnungsschimmer für den Neu-Coach erkennbar, als seine Truppe Moral bewies und den direkten Abstiegskonkurrenten Lippstadt mit 1:0 niederkämpfte.

Oestrich: Langenbachs Freude auf Vorbereitung

"Sieg kein Glückstreffer"

01. Dezember 2007, 08:48 Uhr

Als Tim Langenbach das Traineramt bei den Sportfreunden vor einigen Wochen übernahm, wusste er, dass er sich nicht den leichtesten Job für einen Novizen ausgesucht hatte. Doch dass es so kompliziert würde, damit hatte er wohl selbst nicht gerechnet. Doch nach vier Niederlagen in Folge war endlich ein Hoffnungsschimmer für den Neu-Coach erkennbar, als seine Truppe Moral bewies und den direkten Abstiegskonkurrenten Lippstadt mit 1:0 niederkämpfte.

Eine Woche später ist dieser kleine Lichtblick bereits fast wieder vergessen. Der Grund: Ein peinlicher Auftritt im Pokal gegen Dröschede (0:3).

"Der richtige Ärger darüber ist verflogen, zumal wir mit einigen Akteuren angetreten sind, die zuletzt in der Oberliga nicht so zum Zuge kamen", kennt der noch aktive Abwehrmann die Ursachen für die unnötige Niederlage. Trotzdem beschäftigt ihn die Pleite noch, wie er zugibt: "Besonders der fehlende Einsatz und die mangelhafte Laufbereitschaft haben mir nicht gefallen. Das habe ich der Truppe auch deutlich gemacht. Wenn wir das umsetzen, bin ich überzeugt davon, dass der Sieg beim SVL kein Glückstreffer war."

Jetzt müssen den Worten Taten folgen, denn es steht bereits das nächste Abstiegsduell vor der Tür. Am Samstag wartet nämlich die Bielefelder Zweitvertretung auf die Oestricher, ein Gegner, der mit großen Ambitionen gestartet ist, bislang aber auf ganzer Linie enttäuschte. Genau darin sieht auch Langenbach die Chance für sein Team: "Die jungen Arminen sind verunsichert, weil sie lange kein Erfolgerlebnis mehr hatten. Das müssen wir ausnutzen." Die Devise des Linienchefs ist dabei so einfach wie effektiv: "Hinten dicht machen und vorne die Chancen nutzen. Ich bin überzeugt davon, dass der Stift in der Hose bei den DSC-Kickern immer größer wird, je länger sie keinen Treffer erzielen."

Doch genau das ist der Knackpunkt, glich die Hintermannschaft der Sportfreunde bislang doch eher einer Schießbude.
Auch deshalb freut sich der 28-Jährige auf die Vorbereitung, "zum ersten Mal" in seiner Karriere. Denn dort will er die taktischen und körperlichen Grundlagen für eine erfolgreiche Rückrunde legen: "Meine Philosophie ist es, von hinten schnell und flach nach vorne zu spielen. Doch dafür muss man 100 Prozent fit sein. Entsprechend hart wird das Programm. Ich werde aber kein Gejammer darüber akzeptieren, schließlich ziehe ich jede Übung genauso durch wie alle anderen."

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