Guter Dinge ist dieser Tage Schermbecks Coach Martin Stroetzel. Einzig die Verletzung des etatmäßigen Stammkeepers Oliver Dirr trübt die Stimmung ein wenig, doch auch da bleibt der Trainer ruhig:

Schermbeck: Stroetzel trotz Grippewelle ruhig

"Müssen endlich anfangen, auch auswärts zu punkten"

d
01. Dezember 2007, 08:46 Uhr

Guter Dinge ist dieser Tage Schermbecks Coach Martin Stroetzel. Einzig die Verletzung des etatmäßigen Stammkeepers Oliver Dirr trübt die Stimmung ein wenig, doch auch da bleibt der Trainer ruhig: "Wir haben jetzt mit Stephan Schröder einen Mann im Kasten, der sowieso als neue Nummer eins eingeplant war. Einzig, wenn er auch noch ausfallen sollte, hätten wir ein Problem."

Die momentan grassierende Grippewelle kommt für den SVS also zur schlechtesten Zeit, Sorgen macht sich der 42-Jährige jedoch auch deshalb nicht: "Das haben wir im Griff. Drei, vier Spieler trainieren im Moment zwar nicht mit, bis zur nächsten Partie sind sie aber mit Sicherheit wieder an Bord."

Die steigt schon am Samstag, wenn die Schermbecker in Lotte gegen die Sportfreunde antreten müssen. "Das wird natürlich sehr schwer, erst recht, wenn man bedenkt, dass wir erst sechs Zähler auf fremden Plätzen geholt haben", gibt Stroetzel zu Bedenken, schiebt jedoch direkt hinterher: "Andererseits müssen wir endlich damit anfangen auswärts zu punkten." Warum nicht bei den Sportfreunden, die zwar den stärksten Sturm der Liga, aber auch personelle Probleme haben. "Gerade in der Defensive werden sie nicht in Bestbesetzung auflaufen können, das ist unsere Chance", schwört der Linienchef seine Truppe auf die wichtigen 90 Minuten ein.

Gerade beim Blick auf die Tabelle wird deutlich, wie wichtig ein Erfolg für die SVS-Elf wäre: Mit 21 Zählern liegt man auf Rang zehn, nur einen Punkt von den Abstiegsrängen entfernt. Zwei Dreier in den letzten beiden Partien vor der Winterpause sollen dafür sorgen, dass man entspannt in den Weihnachtsurlaub gehen kann. Stroetzel bestätigt: "Fakt ist, dass alles einfacher ist, wenn man nicht wochenlang unterm Strich steht und nichts daran ändern kann."

Autor: d

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