Wieder steht der VfB Hilden unten drin. Wie schon in der vergangenen Spielzeit hechelt der Verein seinen eigenen Zielen hinterher. Fünf Niederlagen in Serie und der vorletzte Tabellenplatz sprechen eine deutliche Sprache. Das weiß auch VfB-Geschäftsführer Rainer Kirberg, der aber noch fest an seine Mannschaft glaubt: „Zu Beginn der Saison haben wir einen Platz im Mittelfeld angepeilt. Ich denke immer noch, dass dieses Ziel mit der Qualität des Kaders machbar ist.“

Hilden: Vorstand hält an Coach Waldinger fest

Kirberg: „Er ist unser Mann“

ds
29. November 2007, 21:21 Uhr

Wieder steht der VfB Hilden unten drin. Wie schon in der vergangenen Spielzeit hechelt der Verein seinen eigenen Zielen hinterher. Fünf Niederlagen in Serie und der vorletzte Tabellenplatz sprechen eine deutliche Sprache. Das weiß auch VfB-Geschäftsführer Rainer Kirberg, der aber noch fest an seine Mannschaft glaubt: „Zu Beginn der Saison haben wir einen Platz im Mittelfeld angepeilt. Ich denke immer noch, dass dieses Ziel mit der Qualität des Kaders machbar ist.“

Dennoch sehen die Kicker von der Hoffeldstraße im Moment kaum Land und müssen am kommenden Sonntag zum Letzten nach Moers. Im Falle einer Niederlage würde der VfB die Rote Laterne übernehmen. Deshalb kann dieses Duell zurecht als richtungsweisend bezeichnet werden. „Gegen Moers müssen wir wieder punkten“, weiß auch Kirberg und hofft dabei auf neues Selbstvertrauen durch den zuletzt klaren Sieg im Pokal: „Wenn man eine solche Negativserie wie wir hingelegt hat, ist ein Erfolgserlebnis einfach wichtig. Egal in welcher Klasse der Gegner spielt.“

Vier bis fünf Zähler sollen bis zur Winterpause noch auf dem Konto des VfB landen. Danach will man schauen, wo man steht. „Das ist das Minimum. Sollte es weniger sein, können wir eigentlich schon für die Landesliga planen“, erzählt Kirberg. Doch davon lassen sich die Verantwortlichen in Hilden nicht aus der Ruhe bringen. Im Vordergrund steht immer noch die finanzielle Sanierung des Vereins. Weshalb man sich dort auch noch nicht sicher ist, ob es in der Winterpause für eventuelle Verstärkungen reichen wird. Aber darüber macht sich der Geschäftsführer am wenigsten Sorgen: „Wir dürfen bis Weihnachten nur nicht den Anschluss verlieren und müssen möglichst schnell wieder unten raus.“

Von Schnellschüssen sieht man in Hilden ab und will die Ruhe bewahren. Deshalb hat sich der Vorstand auch einstimmig für Trainer Peter Waldinger ausgesprochen. „Peter ist unser Mann“, bekräftigt Kirberg den Rückhalt und fügt hinzu: „Selbst der Abstieg würde uns nicht umwerfen.“

Autor: ds

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