Die Düsseldorfer hatten sich für die Diebels Niederrheinpokal-Partie gegen den Oberliga-Konkurrenten aus Homberg zwar viel vorgenommen, am Ende sprang jedoch wenig dabei heraus. Mit 0:1 nach Verlängerung unterlag die Elf von Trainer Frank Benatelli dem Gastgeber aus Duisburg und musste enttäuscht die Heimreise antreten.

TURU Düsseldorf: Benatelli wartet den Sonntag ab

"Schluss-Strich nach der Partie"

md
29. November 2007, 18:09 Uhr

Die Düsseldorfer hatten sich für die Diebels Niederrheinpokal-Partie gegen den Oberliga-Konkurrenten aus Homberg zwar viel vorgenommen, am Ende sprang jedoch wenig dabei heraus. Mit 0:1 nach Verlängerung unterlag die Elf von Trainer Frank Benatelli dem Gastgeber aus Duisburg und musste enttäuscht die Heimreise antreten.

"Die Niederlage schmerzt nicht, sie war einfach nur unnötig, denn bis zur Gelb-Roten Karte für unseren Kapitän Bernd Willems hatten wir eigentlich alles fest im Griff", fasst der Linienchef die Partie sachlich zusammen, kann sich einen Seitenhieb auf den VfB aber nicht verkneifen: "Wir wussten nicht Bescheid, dass die Partie auf so einem alten Kunstrasen stattfinden würde. Keiner meiner Kicker hatte passendes Schuhwerk dabei. Es wäre netter gewesen, uns vorher darüber zu informieren."

Da passt es gut, dass es am kommenden Sonntag direkt wieder zu einem Vergleich zwischen beiden Teams kommt. Diesmal findet das Liga-Match in Düsseldorf statt, die Karten werden also neu gemischt. Mit Kampfansagen hält sich der TuRU-Linienchef dennoch zurück: "Ich möchte im Moment nicht viel sagen. Den endgültigen Schluss-Strich unter das Pokal-Aus ziehe ich erst nach der Partie. Dann werde ich auch Rede und Antwort stehen."

Auskunftsfreudiger ist der frühere Bochumer Mittelfeldkicker da schon, was die bisherige Saisonbilanz seiner Truppe angeht: "Ich bin keineswegs überrascht, dass wir so gut dastehen. Die Jungs haben sich gefunden und spielen schön zusammen. Wir müssen jetzt dran bleiben und weiterhin hart arbeiten." Und was ist mit einem Angriff auf die Aufstiegsplätze, die ja nach wie vor in Reichweite sind? "Nach oben müssen wir nicht gucken", bleibt der 45-Jährige auf dem Teppich und schiebt einer zu großen Euphorie in der Landeshauptstadt einen dicken Riegel vor: "Wichtig ist einzig und allein, dass wir den Abstand nach unten weiter ausbauen."

Autor: md

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