Beim Kreisligisten Arminia Bochum läuft es im Moment einfach rund und da spielt auch der Belag auf dem man aufläuft keine Rolle. Zum Anfang der Saison wurde auf der heimischen Asche gekickt, danach musste auf den „Hartplatz mit kaputtem Flutlicht“ am Lohring ausgewichen werden und mittlerweile darf man auf dem neuen, noch nicht ganz fertig gestellten Kunstrasenplatz ran. Doch egal wo, gepunktet wurde und wird überall und das regelmäßig.

Kreisliga A Bochum: Arminia Bochum mit guter Mischung aus jung und alt erfolgreich

Beim „Beachsoccer“ noch ungeschlagen

Fabian Weitkämper
27. November 2007, 15:38 Uhr

Beim Kreisligisten Arminia Bochum läuft es im Moment einfach rund und da spielt auch der Belag auf dem man aufläuft keine Rolle. Zum Anfang der Saison wurde auf der heimischen Asche gekickt, danach musste auf den „Hartplatz mit kaputtem Flutlicht“ am Lohring ausgewichen werden und mittlerweile darf man auf dem neuen, noch nicht ganz fertig gestellten Kunstrasenplatz ran. Doch egal wo, gepunktet wurde und wird überall und das regelmäßig.

Nach 14 Spieltagen stehen 36 Punkte zu Buche und das Torverhältnis von 42:13 Toren kann sich auch sehen lassen. Mittlerweile scheinen mit BW Grümerbaum und BV Hiltrop auch nur noch zwei ernsthafte Konkurrenten in Sachen Aufstieg mit im Rennen zu sein.

Doch auch die beiden sind schon auf fünf Punkte distanziert, trotz des kleinen Ausrutschers der Arminia beim Tabellenletzten Westfalia. Das Remis beim Schlusslicht will der Geschäftsführer der Arminen, Dirk Brandau, jedoch auch nicht zu hoch bewerten: „Ich kann der Mannschaft da kaum einen Vorwurf machen. Lediglich das späte Gegentor ist ärgerlich, vorher haben wir 80 Minuten auf ein Tor gespielt und das in knöcheltiefer Mocke. Das hatte mit einem Fußballplatz nichts mehr zu tun.“

Das Ziel des Vereins, des Trainers und der Akteure war dabei eigentlich schon vor der Saison klar. Nach Meinung von Brandau konnte mit einer „guten Mischung aus talentierten Nachwuchskickern und alten Hasen“ von Anfang an nur das Ziel sein, den Sprung in die Bezirksliga zu schaffen. Allerdings war auch voraus zu sehen, dass die Mission kein Selbstläufer werden würde, mussten doch nach der letzten Spielrunde 18 A-Jugendliche auf drei Seniorenmannschaften verteilt werden. Fünf von ihnen fanden dabei auf Anhieb den Weg in die erste Garde des Vereins.

Doch schnell waren die Sorgen, nicht allen Spielern des 19er Kaders gerecht zu werden, vergessen, als kurz nach dem Ligastart großes Verletzungspech eintrat, was der Geschäftsführer folgendermaßen kommentierte: „Zum Glück haben wir die Phase, in der nicht alle Mann an Bord waren, auch schadlos überstanden und weiter Vollgas gegeben.“

Selbst die Umstellung auf den neuen Kunstrasen ist der Truppe von Trainer Thomas Behrendt ohne weiteres gelungen, auch wenn die Arbeiten an dem neuen Geläuf noch lange nicht abgeschlossen sind. „Der Sand hat sich noch nicht gefestigt und gelegt, so dass im Moment jede Partie etwas mehr Beachsoccer ähnelt, als einem normalen Match. Aber der Boden ist trotzdem um Welten besser als Asche und bietet unserer spielstarken Mannschaft einige Vorteile,“ freut sich Brandau über das neue Kunstgrün.

Obwohl es momentan so gut läuft an der Wielandstraße, warnt Brandau vor einer überfrühten Meisterfeier: „Es sind nur fünf Punkte auf Grümerbaum und Hiltrop, außerdem hab ich Post Altenbochum auch noch auf der Rechnung. Die haben eine starke Truppe, aber zum Glück haben wir die schon neun Punkte hinter uns gelassen.“

Autor: Fabian Weitkämper

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