Dr. Götz Dimanski, Mannschaftsarzt des Bundesligisten Werder Bremen, lässt die Vorwürfe seines Kollegen Dr. Arno-Ekkehard Lison im Zusammenhang mit der Behandlung des nierenkranken Bremer Stürmers Ivan Klasnic nicht auf sich sitzen.

Werder-Arzt weist Vorwürfe zurück

Diskussionen rund um Klasnic-Erkrankung

sid
27. November 2007, 11:21 Uhr

Dr. Götz Dimanski, Mannschaftsarzt des Bundesligisten Werder Bremen, lässt die Vorwürfe seines Kollegen Dr. Arno-Ekkehard Lison im Zusammenhang mit der Behandlung des nierenkranken Bremer Stürmers Ivan Klasnic nicht auf sich sitzen. "Ich kann nicht glauben, dass sich ein Arzt dazu hinreißen lässt, so etwas zu publizieren", sagte der Mediziner der Kreiszeitung Syke.

Lison, Direktor des Zentrums für Innere Medizin am Bremer Klinikum Mitte, hatte in einem TV-Interview behauptet, eine Organverpflanzung sei nur erforderlich geworden, weil man das Krankheitsbild des kroatischen Nationalspielers über Jahre hinweg falsch eingeschätzt habe.

Im zweiten Versuch war es im März gelungen, Klasnic eine Niere seines Vaters einzupflanzen, nachdem die zuvor transplantierte Niere seiner Mutter vom Körper abgestoßen worden war. Erst am vergangenen Wochenende hatte der 27-Jährige nach fast einjähriger Pause wieder ein Bundesliga-Spiel bestritten. Für die Champions-League-Partie am Mittwoch (20.45 Uhr/live bei Premiere und Sat 1) gegen Real Madrid ist Klasnic nicht spielberechtigt.

Autor: sid

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren