Halil Altintop hat seinen Furcht erregenden Rauschebart längst entfernt, da kommt plötzlich Kevin Kuranyi mit vollem Gesichtsschmuck daher. Es sei gar kein Aberglaube, der ihn in den vergangenen Wochen vom Griff zum Rasierer abgehalten habe, sondern die Doppelschichten in der Reha, erklärte der Schalker Doppeltorschütze. „Ich habe mich einfach mal nicht rasiert, damit ich mehr Zeit für die Arbeit hatte“, grinste Kuranyi nach vollbrachtem Werk auf dem Platz. Und kündigte an: „Der Bart kommt wieder ab.“

Kevin Kuranyi macht seine Ankündigung wahr

Ball rein, Bart ab

hb
27. November 2007, 09:49 Uhr

Halil Altintop hat seinen Furcht erregenden Rauschebart längst entfernt, da kommt plötzlich Kevin Kuranyi mit vollem Gesichtsschmuck daher. Es sei gar kein Aberglaube, der ihn in den vergangenen Wochen vom Griff zum Rasierer abgehalten habe, sondern die Doppelschichten in der Reha, erklärte der Schalker Doppeltorschütze. „Ich habe mich einfach mal nicht rasiert, damit ich mehr Zeit für die Arbeit hatte“, grinste Kuranyi nach vollbrachtem Werk auf dem Platz. Und kündigte an: „Der Bart kommt wieder ab.“

Fast im Viertelstundentakt hatte er in Hannover beste Möglichkeiten, um seine Torquote in der Bundesliga auf nunmehr sieben Treffer zu erhöhen. Das lag gestern nicht zuletzt daran, dass die Doppelbesetzung hinter den Spitzen permanent den Vorwärtsgang einlegte. „Vor allem das Mittelfeld hat sehr gut gespielt. Die beiden Sechser haben toll gekämpft und die beiden Zehner gute Pässe gegeben“, lobte Kuranyi die Mitspieler. „Man hat der Mannschaft deutlich angesehen, dass sie unbedingt gewinnen wollte. Sie hat guten Kombinationsfußball gezeigt“, hob auch Manager Andreas Müller den Daumen. „Besonders das Ausgleichstor kurz vor der Pause war sehr wichtig, denn vorher haben wir schon wieder zu viele Chancen vergeben.“

Ein Klagelied, das auf Schalke seit Saisonbeginn zu hören ist und am Samstag nur deshalb verstummte, weil sich insbesondere Kuranyi nicht von der ersten „Fahrkarten“ entmutigen ließ.
Mesut Özil indes durfte wieder einmal nur das Lob für gute Ansätze kassieren. „Ich hatte wieder zwei gute Chancen, vor allem das Ding in der zweiten Halbzeit muss ich machen, doch der Ball ist mir leicht versprungen“, hatte der 19-Jährige bei der Gelegenheit frei vor Robert Enke wohl innerlich schon ein wenig gejubelt. „Ich hoffe, dass bei mir jetzt aber endlich der Knoten platzt. Eigentlich bin ich ein abschlussstarker Spieler, daher denke ich, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ich meinen ersten Treffer erziele“, kündigte Özil an. „Sowohl in der Jugend als auch in den Auswahlteams habe ich immer meine Tore gemacht.“

Autor: hb

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