4000 Plätze bei MSV gegen HSV gesperrt - MSV Duisburg - Hamburger SV

14.12.2018

2. Liga

4000 Plätze bei MSV gegen HSV gesperrt

Foto: Fabian Strauch

Am Freitagabend (18.30 Uhr) empfängt der MSV Duisburg den Dino aus Hamburg. Gegen den HSV werden 26.500 Zuschauer erwartet. Das Sicherheitskonzept sorgt für Unverständnis bei den MSV-Fans.

Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen für beide Vereine dabei nicht sein. Nach dem erstmaligen Abstieg aus der Bundesliga will der HSV den direkten Wiederaufstieg ins Auge fassen. Dabei sind die Hamburger auch auf einem guten Weg: Als Spitzenreiter kommen die Hansestädter in den Ruhrpott – und werden die Rückreise definitiv auch als Tabellenführer wieder antreten. Der 1. FC Köln, nur ein Punkt hinter den Hamburgern in Lauerstellung, spielt erst am Montagabend gegen den 1. FC Magdeburg.


Der MSV hingegen möchte dem Dino vor ausverkauftem Haus ein Bein stellen. Die Zebras hoffen darauf, den Schwung aus der Kulisse auf den Rasen mitnehmen zu können und so wichtige Punkte für den Kampf um den  Klassenerhalt einzutüten. Dass die Duisburger einen Spitzenreiter schlagen können haben sie in dieser Saison schon einmal unter Beweis gestellt. Als großer Außenseiter trat der MSV beim 1. FC Köln an – und bezwang die Domstäder am 8. Oktober letzten Endes nicht unverdient mit 2:1.

Fans irritiert wegen des großen Sicherheitspuffers

Gegen den HSV erwarten die Duisburger die bisher größte Zuschauerkulisse in der Schauinsland-Reisen-Arena. Mit 26.500 Fans ist das Stadion an diesem Abend wohl ausverkauft, nur vereinzelt sind noch Tickets verfügbar. Dabei fasst die Spielstätte eigentlich über 31.000 Zuschauer. Für Unverständnis auf Seiten der Fans sorgt dabei aber das Sicherheitskonzept, das einen Sicherheitspuffer von über 4.000 leeren Plätzen vorsieht.

Bei Facebook echauffieren sich die Fans über die hohe Anzahl an nicht verkauften Tickets. „Welche Sicherheitsgründe brauchen denn 4500 Freie Plätze? Offensichtlich schwimmt der MSV wieder im Geld“, wandte sich Marcus K. per Kommentar an seinen Verein. Ein weiterer Fan führte die zulässigen Zuschauerzahlen aus dem DFB Pokal als Argument aus: „1.000 Plätze Pufferblock würden doch auch reichen! Was war denn bei den Spielen gegen Köln oder Schalke im Pokal da ging es doch auch?!“ 

Der MSV ist machtlos

Dabei kann der MSV Duisburg diese Regularien nicht beeinflussen. Die Größe der Sicherheitszone wird den Zebras vorgegeben. „Liebe Zebras, euer Unmut in allen Ehren: die Pufferblöcke sind Auflagen für den MSV, nicht vom MSV!“, heißt es in einem Kommentar der Zebras. Der Verein selbst würde gerne mehr Zuschauern den Stadionbesuch ermöglichen, ihm sind aber die Hände gebunden: „Wir würden auch gerne mehr Tickets anbieten - allerdings sind die letzten Sitzplätze nach wie vor noch im verfügbar!“ kl

Kommentieren

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken