4:0! RWO zerlegt Bonn bei einer Wasserschlacht

09.03.2019

RL

4:0! RWO zerlegt Bonn bei einer Wasserschlacht

Foto: Micha Korb

Am Samstag besiegte Rot-Weiß Oberhausen den Bonner SC mit 4:0 (1:0) am 24. Spieltag der Regionalliga West vor 2153 Zuschauern. Bei strömendem Regen überzeugten bei den Kleeblättern vor allem die Joker.

Nach dem hart erkämpften 3:1-Sieg gegen die SG Wattenscheid wollte Rot-Weiß Oberhausen im zweiten Heimspiel hintereinander den nächsten Sieg einfahren, um mit Viktoria Köln Schritt zu halten. Mit einem starken Freistoß von Dario Schumacher an den Pfosten setzte RWO früh ein Zeichen, in welche Richtung die Begegnung gehen sollte (2.).

Doch die formstarken Gäste aus Bonn (nur eine Niederlage in den letzten fünf Spielen) zeigten ein gutes Auswärtsspiel und machten es dem Tabellendritten nicht leicht. „Wir hätten auch selbst in Führung gehen können. Uns fehlte aber das Spielglück“, bedauerte Bonns Trainer Markus Zschiesche. Das nötige Glück hatte dann RWO auf der anderen Seite. Schiedsrichter Fabian Maibaum entschied nämlich auf Elfmeter, den Philipp Gödde mit etwas Glück verwandelte (15.).

RWO schien früh alles im Griff zu haben, doch Bonn bekam die Chance das Spiel auszugleichen. Vincent Louis Stenzel tunnelte auf der rechten Seite Tim Hermes, der ihn strafwürdig festhielt. Den Elfmeter schoss der Gefoulte selbst und scheiterte am starken Daniel Davari im Oberhausener Kasten (31.).

Heftiges Gewitter setzt ein. Joker Eggersglüß und Steinmetz stechen.

Kurz darauf sollte heftiger Regen einsetzen, das Spielfeld wurde aufgeweicht. „Ich bin froh, dass ich dich bei dem ganzen Matsch und Regen sehen konnte“, scherzte Bonns Zschiesche über die widrigen Verhältnisse. Weniger lustig fand Zschiesche dann sicher das 0:2 durch Gödde, das durch den eingewechselten Raphael Steinmetz aufgelegt wurde. „Es war wichtig das 2:0 zu erzielen, weil wir wussten, dass Bonn eine offensivstarke Mannschaft hat“, sagte RWO-Trainer Mike Terranova.

Der Erfolg sollte für die Kleeblätter jedoch noch höher ausfallen. Der zur Halbzeit eingewechselte Philipp Eggersglüß erhöhte mit seinem Doppelpack (65., 87.) auf 4:0. „Philipp ist nicht gerade dafür bekannt, Tore zu schießen. Trotzdem freut es mich natürlich für ihn“, meinte Terranova zu den zwei wichtigen Treffern, die den Endstand bedeuteten.

Mit dem 4:0-Erfolg hält RWO den Abstand auf die Viktoria aus Köln, die zeitgleich 5:2 gegen Fortuna Düsseldorf II gewann, bei neun Punkten. Nächster Gegner für die Kleeblätter ist Wiedenbrück. Die Viktoria trifft auf den Dritten SV Rödinghausen. Der nächste Spieltag wird also richtungsweisend im Kampf um den Aufstieg sein.


Autor: Philip Ronden

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10.03.2019 - 11:40 - Frankiboy51

Schön, daß sich die östlichen Nachbarn hier dezent zurückgezogen haben.
Auch ein Vorteil, daß deren "Mannschaft" gestern wohl erstmalig seine Arbeit gemacht hat.

09.03.2019 - 22:00 - Frankiboy51

Ich habe keinen Matsch gesehen, aber das fehlende Gluck von RWO.
Sonst hatte das Underdog Team nicht nur ein Tor auf V,.Köln aufgeholt sondern Acht.
In der Ruhrrevue gibt's das Lied " Wenn du nicht dabei gewesen bist, hast du was verpaßt."
Der Berichtschreiber hat wohl was verpaßt.

09.03.2019 - 21:48 - Frankiboy51

Noch nicht Mal Buer hat eine Stadtgrenze mit Oberhausen Dellwig

09.03.2019 - 19:47 - Kammy77

Aber so eine Saison macht halt mehr Spaß wenn man zweiter wird. Rwo macht das Bärenstark mit den Mitteln die ihnen zur Verfügung stehen. Man darf sich gar nicht vorstellen in welcher Liga Rwo spielen würde wenn sie die Finanziellen Möglichkeiten des Fußballerischen kleinen Nachbarn hätte.

09.03.2019 - 19:41 - redbull1de

Doch er bringt mehr.
Man erkennt das die richtigen Spieler für den Verein spielen und das der Weg den man eingeschlagen hat, der richtige ist.

09.03.2019 - 18:39 - Julius.Oppermann

RWO wird die Ananas-Meisterschaft gewinnen. Der 2. Platz der Regionalliga bringt nicht mehr als der erste Nichtabstiegsplatz. Die gebeutelte Stadt Oberhausen kann sich mit diesem inoffiziellen Titel trösten.

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