Die Uerdinger Achterbahnfahrt geht weiter, das musste der 1. FC Kleve am Freitagabend schmerzlich erfahren. Mit 3:0 (1:0) wurden die Schwanenstädter aus der Grotenburg geschossen – auch wenn das Spiel längst nicht so deutlich wie das Ergebnis war. „Vielleicht ist der Sieg um ein Tor zu hoch ausgefallen, aber verdient war er allemal. Kleve war nicht viel schlechter, aber wir haben in den entscheidenden Momenten die Treffer gemacht“, analysierte Heim-Trainer Aleks Ristic.

Uerdingen - Kleve 3:0 (1:0) / Strittiger Elfer

KFC-Achterbahn geht nach oben

25. November 2007, 10:33 Uhr

Die Uerdinger Achterbahnfahrt geht weiter, das musste der 1. FC Kleve am Freitagabend schmerzlich erfahren. Mit 3:0 (1:0) wurden die Schwanenstädter aus der Grotenburg geschossen – auch wenn das Spiel längst nicht so deutlich wie das Ergebnis war. „Vielleicht ist der Sieg um ein Tor zu hoch ausgefallen, aber verdient war er allemal. Kleve war nicht viel schlechter, aber wir haben in den entscheidenden Momenten die Treffer gemacht“, analysierte Heim-Trainer Aleks Ristic.

Tatsächlich brachte Sven Kegel den KFC mit einem umstrittenen Elfmeter auf die Siegerstraße, nachdem Kleves Timo Stock Christian Knappmann zu Fall gebracht haben soll (44.). „Wir hätten schon vorher einen Elfer bekommen müssen, auch der war nicht unberechtigt – auch wenn nicht jeder Schiedsrichter auf Strafstoß entschieden hätte“, schmunzelte Ristic. Sein Zusatz: „Das 1:0 war wichtig, danach hatten wir gute Konter-Chancen.“

Die nutzten der Ex-Klever Luciano Velardi (87.) sowie Patrick
Schnier (90.), um das Ergebnis in der Schlussphase in die Höhe zu schrauben. So stand für die Gäste statt des Sprungs an die Spitze eine bittere Enttäuschung. Auf FCK-Coach Arie van Lent kommt einiges an Arbeit zu, nachdem er seine Mannschaft in der vergangenen Woche gar nicht zu Gesicht bekam – ein Lehrgang zum Erwerb der A-Lizenz machte es nötig. Einen Dämpfer gab es aber auch für die Ristic-Truppe: Goalgetter Federico Amione musste bereits nach 42 Minuten mit Verdacht auf Oberschenkelzerrung ausgewechselt werden. Ristic: „Er hat einen Stich verspürt. Wir wollten kein Risiko eingehen.“ Schließlich wird der Angreifer in den kommenden Wochen gebraucht – damit es in der Achterbahn nur noch nach oben geht.

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