Münster - Erkenschwick 1:0 (0:0) / Schmidt glücklich

Wölpper: "Hätten finanzielle Schieflage begradigen können"

tr
24. November 2007, 19:50 Uhr

"Es ist enttäuschend, denn wir waren im ersten Durchgang deutlich die bessere Mannschaft", ärgerte sich Manfred Wölpper über das Westfalen-Pokal-Aus in Münster. Der Trainer der Spielvereinigung Erkenschwick weiter: "Aber wenn man keine Tore erzielt, braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn man verliert."

Seit nunmehr 217 Minuten warten die "Schicker" auf ein Erfolgserlebnis, das sich bei den Preußen wieder nicht einstellte. Doch auch die Hausherren präsentierten sich nicht als treffsicher. Es dauerte bis zur 51. Minute ehe Sven Krause eine Flanke von Massimo Ornatelli zum goldenen Tor in den Maschen verstaute. "Klasse, dass wir eine Runde weiter sind", triumphierte ein sichtlich zufriedener SCP-Coach Roger Schmidt, der in der zweiten Halbzeit einen offenen Schlagabtausch verfolgte.

Während in Münster die Sektkorken knallen, weil man immer noch vom Einzug in den DFB-Pokal träumen darf, ziehen am "Stimberg" immer grauere Wolken auf. Denn die Zusatzeinnahmen hätten dem Verein mehr als gut getan. "Wir haben zwar nicht mit dem Geld kalkuliert, aber wir hätten die finanzielle Schieflage etwas begradigen können", hadert Wölpper nach der zweiten Niederlage gegen die Universitätsstädter in dieser Saison mit dem Schicksal.

Am kommenden Wochenende trifft Erkenschwick erneut auf Münster und Wölpper ballt die Faust: "Aller guten Dinge sind drei. Egal wie, nächsten Sonntag sind die reif."

Autor: tr

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