Landesliga 2: 8. Spieltag, Vorschau & Expertentipp

Alle Hagener Klubs müssen reisen

Aaron Knopp
29. September 2006, 22:20 Uhr

Nach sieben absolvierten Spieltagen scheint sich der Hasper SV an der Tabellenspitze heimisch einzurichten. Bei RW Lennestadt-Grevenbrück dürfen die Hagener am Sonntag zumindest auf die lautstarke Unterstützung ihrer Anhänger beim Verteidigen der Tabellenspitze bauen. Einen Dämpfer musste dagegen der Stadtrivale SSV Hagen wegstecken. Nach der 1:2-Pleite gegen Rothemühle geht es nun gegen TuS Erndtebrück. Hohenlimburg reist zum TuS Plettenberg und die Spielvereinigung aus Hagen tritt beim VSV Wenden an.

Vier Auswärtsspiele stehen also an diesem Spieltag für die Hagener Teams auf dem Programm. Die Anhänger des Hasper SV dürften das Spiel bei Lennestadt-Grevenbrück allerdings zu einem echten Heimspiel machen. Der Plätze im eigens bereitgestellten Fanbus sind zumindest restlos vergriffen. Der Gastgeber dürfte dagegen eher kleinlaut auftreten. Die fünf Gegentore aus der Partie gegen TuS Plettenberg haben dem Selbstbewusstsein der Rot-Weißen sicherlich nicht zugetragen.

Der SSV Hagen ist in der Tabelle nach der jüngsten Heimpleite etwas abgerutscht. Bereits am Sonntag gibt es aber die Möglichkeit, die Pleite wieder wettzumachen. Voraussetzung dazu ist ein Sieg über den Tabellenletzten TuS Erndtebrück II, den lediglich das bessere Torverhältnis gegenüber dem VSV Wenden von der "Roten Laterne" trennt. SSV-Trainer Markus Gerwien will sich die Favoritenrolle jedoch nur ungern zuschreiben lassen: "Das ist ein Duell auf Augenhöhe. Ich lasse mich von der Tabelle nicht blenden", gibt der Übungsleiter zu Protokoll.

Zwar konnte der Klub bei der Spielvereinigung Hagen eine kleine Serie starten und ist nun seit mittlerweile drei Partien ohne Niederlage, doch Tabellenplatz 14 verdeutlicht die nach wie vor angespannte Situation. Gut also, dass mit Schlusslicht VSV Wenden eine scheinbar lösbare Aufgabe ansteht.

Der SV 10 Hohenlimburg tritt am Sonntag ebenfalls auswärts an – das Heimrecht wurde mit TuS Plettenberg getauscht. Nach dem 5:1-Erfolg über Lennestadt-Grevenbrück dürfte Plettenberg Oberwasser haben, zumal die Elf auf heimischem Platz noch ungeschlagen ist. Hohenlimburg besitzt allerdings in dieser Spielzeit auswärts eine noch blütenweiße, verlustpunktfreie Weste. Eine der beiden Serien wird am Sonntag reißen.

Autor: Aaron Knopp

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