Die Serie von zwölf Siegen in Folge bei einem Torverhältnis von 51:8-Treffern ist gerissen. Die Rasensportler mussten am vergangenen Wochenende erstmals als Verlierer vom Platz gehen. Mit 1:2 mussten sie sich dem direkten Verfolger aus Höntrop geschlagen geben, der sich jetzt wieder berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen kann. In der Tabelle trennen die beiden nur noch zwei Punkte, allerdings hat Raspo noch ein Nachholspiel zu absolvieren.

Kreisliga A Bochum: Raspo Weitmar kann doch noch verlieren

„Nach dem Sieg ist alles wieder drin“

Fabian Weitkämper
20. November 2007, 18:01 Uhr

Die Serie von zwölf Siegen in Folge bei einem Torverhältnis von 51:8-Treffern ist gerissen. Die Rasensportler mussten am vergangenen Wochenende erstmals als Verlierer vom Platz gehen. Mit 1:2 mussten sie sich dem direkten Verfolger aus Höntrop geschlagen geben, der sich jetzt wieder berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen kann. In der Tabelle trennen die beiden nur noch zwei Punkte, allerdings hat Raspo noch ein Nachholspiel zu absolvieren.

Trotzdem sieht Dirk Rohrbach, Sportlicher Leiter des SVH, das vor der Saison vorgegebene Ziel „Aufstieg“ wieder in greifbarer Nähe: „Uns war vor dem Match klar, dass das unsere letzte Chance sein wird, Raspo noch abzufangen. Ein erster Schritt ist getan. Selbst wenn Weitmar die Nachhol-Partie für sich entscheidet, sind fünf Punkte auf die gesamte Spielrunde gesehen keine Welt. Alles ist wieder drin.“

Das Ziel wird bei den Höntropern also nicht nach unten korrigiert. Seit dem Trainerwechsel (RevierSport online berichtete) geht es für den SV stetig bergauf, was Rohrbach mit der „offensiveren Spielweise als zur Beginn“ begründet.

Dieses taktische Verhalten scheint auch den Stürmern im Team zu Gute zu kommen, konnte sich am Wochenende Tim Hülsebusch doch gleich doppelt in die Torschützenliste eintragen. Es scheint also die richtige Strategie gefunden worden zu sein.

Den Sieg gegen Weitmar in allen Ehren hat es der SVH trotzdem nicht mehr selbst in der Hand, den Tabellenführer zu überholen, was jedoch den Optimismus des Sportlichen Leiters nicht trübt: „Wir haben vorgemacht wie es geht, jetzt müssen andere nachlegen. Vielleicht finden sich ja auch noch mal ein paar weitere Stolpersteine für die Rasensportler. Wenn man sie nicht ins Spiel kommen lässt, dann sind sie auf jeden Fall zu schlagen. Wir haben ja bewiesen, dass sie keine Übermannschaft sind.“

Autor: Fabian Weitkämper

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