Düster ist die Bilanz des TSV. Nach der deutlichen Heimpleite des TSV Heimaterde Mülheim gegen den SV Wermelskirchen stellt die Truppe vom Naturstadion am Finkenkamp sowohl den schlechtesten Angriff als auch die wackeligste Abwehr der Liga. Trainer Dieter Henkelüdecke spricht mit RevierSport über die Begegnung, mangelnden Kampfgeist und die Torwartfrage: Was war gegen Wermelskirchen los? Wir haben schlecht gestanden und unseren Gästen viel zu viel Raum gelassen. Damit sind wir ihnen ins offene Messer gelaufen.

Heimaterde Mülheim: Teamsitzung im Partykeller

„Fans zurecht sauer“

ds
20. November 2007, 15:24 Uhr

Düster ist die Bilanz des TSV. Nach der deutlichen Heimpleite des TSV Heimaterde Mülheim gegen den SV Wermelskirchen stellt die Truppe vom Naturstadion am Finkenkamp sowohl den schlechtesten Angriff als auch die wackeligste Abwehr der Liga. Trainer Dieter Henkelüdecke spricht mit RevierSport über die Begegnung, mangelnden Kampfgeist und die Torwartfrage: Was war gegen Wermelskirchen los? Wir haben schlecht gestanden und unseren Gästen viel zu viel Raum gelassen. Damit sind wir ihnen ins offene Messer gelaufen.

Im Umfeld wurde laut, dass es Ihrer Truppe am Kampfgeist gefehlt hat. Sehen Sie das auch so?

Das ist richtig. Wir wussten, dass die Wermelskirchener auswärts recht stark sind und haben sie an der langen Leine gelassen. Unsere Fans waren zurecht sauer. Wir sind gut aus der Halbzeitpause gekommen und haben verdient das Tor gemacht. Leider hat der Linienrichter dort eine Abseitsstellung gesehen. Der aberkannte Treffer war dann letztendlich der Knackpunkt.
Was wollen Sie gegen den fehlenden Einsatzwillen unternehmen?

Am Samstag wird sich die gesamte Mannschaft bei mir im Partykeller treffen. Dort werden wir dann natürlich auch darüber reden. Ein solches Auftreten darf es in Zukunft nicht mehr geben.

Beim 0:2 und 0:5 sah Ihr Keeper André Schwieten nicht sehr gut aus. Wird er im Derby gegen Galatasary im Kasten stehen?

Das weiß ich noch nicht. Sollte er aber nicht im Tor stehen, hat das nichts mit Andrés Leistung zu tun. Er ist mit seinen 19 Jahren noch sehr jung und darf auch mal Fehler machen. Aber Dennis Lindebacher trainiert ab dieser Woche wieder mit. Sollte er fit sein, spielt er auch.

Autor: ds

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