Wie schon in den letzten Wochen dauerte auch an diesem Sonntag eine Kreisligapartie weniger als 90 Minuten. Am vergangenen Spieltag musste die C-Liga-Begegnung zwischen GW Erkenschick III und FC/JS Hillerheide II beim Stand von 1:1 nach 65 Minuten abgebrochen werden. Nach der Gelb-Roten Karte gegen den Akteur der Grün-Weißen wollte dieser das Feld vorerst nicht verlassen und ging den Schiedsrichter verbal an. Trainer Jörg Frohn wollte keinen

Recklinghausen: Eskalation nach Platzverweis

„Der ist völlig ausgerastet“

19. November 2007, 16:28 Uhr

Wie schon in den letzten Wochen dauerte auch an diesem Sonntag eine Kreisligapartie weniger als 90 Minuten. Am vergangenen Spieltag musste die C-Liga-Begegnung zwischen GW Erkenschick III und FC/JS Hillerheide II beim Stand von 1:1 nach 65 Minuten abgebrochen werden. Nach der Gelb-Roten Karte gegen den Akteur der Grün-Weißen wollte dieser das Feld vorerst nicht verlassen und ging den Schiedsrichter verbal an. Trainer Jörg Frohn wollte keinen "Babysitter" spielen. Die Quittung folgte.

„Der Referee hätte mit ein wenig Fingerspitzengefühl meinen Kicker auch verschonen lassen können. Mein Spieler war mit der Entscheidung nicht einverstanden. Er konnte sich daraufhin nicht beruhigen und rief von draußen öfter Worte in Richtung Schiedsrichter“, beschreibt Erkenschwicks Trainer Jörg Frohn den Vorfall.

Warum keiner der Beteiligten dies unterbinden konnte erklärt der Coach der Grün-Weißen wie folgt. „Wir hatten versucht ihn zu beruhigen, ihn ein paar mal ermahnt. Allerdings bin ich auch kein Babysitter.“

Dieses Verhalten wollte sich der Mann in Schwarz nicht bieten lassen, ging zu Parzali hin und wollte ihn von der Platzanlage verweisen. „Verlassen sie den Platz oder ich breche das Spiel ab“, drohte der Schiedsrichter.

„Als er dann die Partie wirklich abgebrochen hat, ging mein Kicker auf den Unparteiischen verbal los, wofür er sich dann später auch bei ihm entschuldigt hatte“, betont der Übungsleiter der Grün-Weißen.

Ähnlich schilderte Frohns Pendant Andre Weyand auf Hillerheider Seite die Situation. „Der Spieler ist nach dem Platzverweis völlig ausgerastet und wurde beinahe handgreiflich. Wir haben den Unparteiischen dann allesamt geschützt und der Erkenschwicker wurde von seinen Mannschaftskameraden zurückgehalten.“

Der obligatorische Sonderbericht wurde angefertigt. Frohn hofft weiterhin auf einen versöhnlichen Ausgang, weiß aber auch was seinen Verein erwarten wird. „Ich hoffe die Begegnung wird wiederholt. Wir sind uns aber auch bewusst, dass mein Spieler und auch der Verein bestraft werden.“

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