Srdjan „Zole“ Jankovic ist in diesen Tagen nicht zu beneiden. Noch keinen Monat im Amt, erlebt Gladbeck-Coach die ganze Bandbreite an Negativ-Schlagzeilen. Neben der sportlichen Talfahrt sorgen die zahlreichen Entlassungen und Rücktritte sowie die ausgebliebenen Zahlungen (RS berichtete ausführlich) für Unruhe. „Die Spieler versuchen, über solche Aussagen die eigene Nicht-Leistung zu überdecken“, hat Jankovic für die Anschuldigungen des Teams kein Verständnis. „Anstatt sich zu beschweren, dass sie eine Woche auf ihr Geld warten müssen, sollten sie sich lieber mal darüber Gedanken machen, warum sie keine Punkte holen.“

Gladbeck: Jankovic entlässt Karabal und Mbaye

„Mode, böses Blut zu vergießen!“

19. November 2007, 16:23 Uhr

Srdjan „Zole“ Jankovic ist in diesen Tagen nicht zu beneiden. Noch keinen Monat im Amt, erlebt Gladbeck-Coach die ganze Bandbreite an Negativ-Schlagzeilen. Neben der sportlichen Talfahrt sorgen die zahlreichen Entlassungen und Rücktritte sowie die ausgebliebenen Zahlungen (RS berichtete ausführlich) für Unruhe. „Die Spieler versuchen, über solche Aussagen die eigene Nicht-Leistung zu überdecken“, hat Jankovic für die Anschuldigungen des Teams kein Verständnis. „Anstatt sich zu beschweren, dass sie eine Woche auf ihr Geld warten müssen, sollten sie sich lieber mal darüber Gedanken machen, warum sie keine Punkte holen.“

[box_rsprint]Damit sind Ibo Mbaye und Levent Karabal aber nicht mehr gemeint. Denn das Duo ist von Jankovic gefeuert worden. „Levent hat mehrfach unentschuldigt beim Training gefehlt. Mit so einem kann ich nicht zusammenarbeiten“, erklärt Jankovic: „Ibo hat den Club verklagt. Das kann ich nicht akzeptieren.“

Dass nun auch noch sein Assistent Herbert Köhler gegangen ist, kann Jankovic nur bedingt verstehen. „Wir haben mit Herbert gesprochen. Er sieht keine Möglichkeit, mit Marco Glenz zusammenzuarbeiten. Wir sind jetzt auf der Suche, einen neuen Mann für die Keeper zu finden.“

Dass Köhler fehlende Unterstützung bemängelt, ist für Jankovic unerklärlich: „Ich konnte nicht so reagieren, wie es Herbert wollte, denn bei unserem kleinen Kader kann ich nicht noch mehr Leute rausschmeißen. Ich habe ihm aber Rückendeckung gegeben. Außerdem wollte Herbert kein Gespräch mit Marco führen, obwohl ich den Vorschlag gemacht hatte.“ Jankovic weiter: „Aber das ist bei der DJK wohl Mode, böses Blut zu vergießen. Ich finde es nicht okay, wenn er das Training einfach unterbricht. Wir sind seit vier Wochen mit dem Ex-Trainer beschäftigt, jetzt kommt er. Das ist doch wie im Kindergarten.“

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