Nicht nur in der Bundesliga, auch finanziell legte der BVB im ersten Quartal der neuen Saison einen Fehlstart hin. In diesen drei Monaten verbuchten die Schwarz-Gelben nach IFRS-Rechnungslegung einen Verlust von 3,6 Millionen Euro. Dennoch bleiben die Verantwortlichen optimistisch.

BVB: Fehlstart auch auf Finanz-Ebene

Trotz Verlust: Hoffen auf positives Ergebnis

RS
18. November 2007, 12:45 Uhr

Nicht nur in der Bundesliga, auch finanziell legte der BVB im ersten Quartal der neuen Saison einen Fehlstart hin. In diesen drei Monaten verbuchten die Schwarz-Gelben nach IFRS-Rechnungslegung einen Verlust von 3,6 Millionen Euro. Dennoch bleiben die Verantwortlichen optimistisch.

[box_rsprint]„Die Geschäftsführung geht trotz des planmäßig negativen Ergebnisses für das erste Quartal von einem insgesamt positiven Gesamtjahresergebnis 2007/2008 der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus, das neben erwarteten Steigerungen bei den Sponsoringerlösen und den Erfolgen auf dem Transfermarkt im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres von der weiteren sportlichen Entwicklung der Lizenzmannschaft in der Bundesliga und im DFB-Pokal abhängig sein wird.“

Während die sportlichen Ambitionen nachvollziehbar sind, stellt sich jedoch die Frage, woher auf dem Transfermarkt ein Überschuss erzielt werden soll? Zur Zeit würde wahrscheinlich nur Steven Pienaar einen siebenstelligen Betrag in die Kassen spülen. Der Südafrikaner, der an den FC Everton ausgeliehen ist, scheint sich auf der Insel zu etablieren, kommt regelmäßig zum Einsatz. Nuri Sahin hingegen soll aus Rotterdam zurückkehren, zumindest gibt es bisher keine andere Aussage des Vereins. Der Verkauf anderer Spieler, die eine hohe Ablösesumme bringen könnten (z.B. Alexander Frei, Mladen Petric), würde eine erheblich sportliche Schwächung nach sich ziehen.

Autor: RS

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