Das Rennen um den Herbstmeistertitel der Bezirksliga 12 geht in seine letzte Runde! Mit Viktoria Resse, der U 23 der Spielvereinigung Erkenschwick, BVH Dorsten und dem SV Lippramsdorf kämpfen gleich vier Teams um die begehrte Auszeichung. Nach schwachem Saisonstart pirschte sich auch der TSV Marl-Hüls wieder an die Spitzengruppe ran und hat wie die Konkurrenten gute Möglichkeiten bis zur Winterpause nach ganz oben zu springen.

Bezirksliga 12: Vier Teams kämpfen um Herbstmeisterschaft

Resse hat es selbst in der Hand

Tim Frische
16. November 2007, 13:46 Uhr

Das Rennen um den Herbstmeistertitel der Bezirksliga 12 geht in seine letzte Runde! Mit Viktoria Resse, der U 23 der Spielvereinigung Erkenschwick, BVH Dorsten und dem SV Lippramsdorf kämpfen gleich vier Teams um die begehrte Auszeichung. Nach schwachem Saisonstart pirschte sich auch der TSV Marl-Hüls wieder an die Spitzengruppe ran und hat wie die Konkurrenten gute Möglichkeiten bis zur Winterpause nach ganz oben zu springen.

Mit vier Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Viktoria Resse, bei einem weniger absolvierten Spiel, liegt die Ovelhey-Elf des SV Lippramsdorf auf Lauerposition. Bei einem Erfolg in den Partien gegen Schermbeck und im Nachholspiel am 24. November in Drewer können die Halterner sich den begehrten Halbzeittitel sichern, falls Ligaprimus Resse beim SV Zweckel am Sonntag patzen sollte.

Die Lippramsdorfer gehören für viele Beobachter etwas überraschend zum Spitzenquintett, konnten aber durch Erfolge wie zuletzt gegen Erkenschwick ihre gute Form unter Beweis stellen. Den SVL darf man ohne Zweifel als Überraschungsteam der Bezirksliga titulieren. Der ganz große Coup Aufstieg scheint in dieser Saison möglich zu sein, aber im Umfeld des Sportvereins gibt man sich zurückhaltend. „Erkenschwick, Dorsten und Marl-Hüls waren vor der Spielzeit die Favoriten auf den den Aufstieg. Dass wir und Resse da jetzt ganz oben mitmischen, damit war nicht unbedingt zu rechnen“, betonte Ovelhey.

Auch unter den Spielern weiß man um die Schwierigkeit die kleine Sensation zu verwirklichen. Stürmer Frank Godisch sieht „ganz gute Chancen“ in dieser Saison, weist aber auch auf Probleme hin, die es in den unteren Klassen bei einigen Teams halt immer mal wieder gibt. „Wir sind ein kleiner Verein, es gibt immer den ein oder anderen Mannschaftskollegen der dann in Urlaub fährt, was es natürlich nicht erleichtert, Matches erfolgreich zu absolvieren.“

Mit dem bisherigen Saisonverlauf gibt sich der Routinier auf jeden Fall zufrieden. „Wir waren in den meisten Duellen, auch gegen die Konkurrenten, meist die bessere Mannschaft. Die dicken Brocken haben wir jetzt erst einmal hinter uns und etwas leichtere Spiele vor der Brust. Wenn wir aus den nächsten vier Begegnungen zehn Punkte holen, dann können wir zufrieden in die Winterpause gehen“.

Vor der Saison galten die Marls-Hülser als einer der ärgsten Konkurrenten der Spielbvereinigung Erkenschwick auf den Thron in der Bezirksliga. Nach schwachem Start schien dieser Traum schon in weite Ferne gerückt. Nach einigen Patzern der Konkurrenz und eigenen Erfolgen konnten die TSV-Kicker den Kontakt an die Top Vier wieder herstellen. Vier Zähler liegt man nun hinter der Viktoria aus Resse.

„Wir haben vor der Saison weiter verjüngt, deswegen würde ich nicht sagen, dass wir zu den ersten Titelanwärtern gehört haben“, erklärt TSV-Trainer Heribert Katter. „Natürlich hofft man insgeheim immer. Wir haben uns nach schlechtem Start stabilisert. In vielen Partien haben wir oft versäumt den Sack zuzumachen und haben so einige Zähler liegen lassen. Nun planen wir erst einmal bis zur Winterpause, diese Begegnungen wollen wir so gut es geht siegreich gestalten.“

Wem man in dieser Liga die Favoritenrolle zusprechen kann, darüber ist sich der Marler Coach nicht sicher. „Resse zeigte in den letzten Wochen die nötige Konstanz. Spielerisch war dagegen die Spielvereinigung die stärkste Truppe gegen die wir gekickt haben. Dorsten und Lippramdsorf sehe ich doch etwas als Außenseiter, obwohl der SVL mit Ovelhey einen echten Trainerfuchs an der Seitenlinie stehen hat.“

Auch unter den Spielern gibt man sich zurückhaltend. Verteidiger Dominik Weinhold stößt in das gleiche Horn wie sein Coach. „Wir hatten einige Startprobleme, das lag auch daran, dass wir viele neue Leute integrieren mussten. Unser Ziel war es wie schon im letzten Jahr wieder ganz oben mitzumischen. Wenn es diese Saison nicht klappen sollte, ist das nicht tragisch, allerdings haben wir eine so gute und junge Truppe, dass wir in den nächsten Jahren auf jeden Fall mal Landesliga spielen wollen.“

Autor: Tim Frische

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