Ab sofort getrennte Wege gehen Trainer Klaus Rohe und der Tabellen-Dreizehnte der Kreisliga A Gruppe 2 TSC Eintracht Dortmund. Zwar hielten sich nach dem katastrophalen Saisonstart des Dortmunder Traditionsvereins (RevierSport Online berichtete) hartnäckige Gerüchte, dass die Chemie zwischen Mannschaft und Trainer nicht stimmt, doch die Truppe von der „Flora“ fand zumindest sportlich den Weg zurück in die Spur. Mit 15 Zählern verfügt man bereits über ein kleines Polster auf die Abstiegsränge und das letzte Auswärtsspiel wurde gar mit 7:0 gegen den Post und Telekom SV gewonnen.

Dortmund: TSC Eintracht: Mannschaft übernimmt die Aufstellung selbst

Rohe schmeißt das Handtuch

nh
16. November 2007, 12:12 Uhr

Ab sofort getrennte Wege gehen Trainer Klaus Rohe und der Tabellen-Dreizehnte der Kreisliga A Gruppe 2 TSC Eintracht Dortmund. Zwar hielten sich nach dem katastrophalen Saisonstart des Dortmunder Traditionsvereins (RevierSport Online berichtete) hartnäckige Gerüchte, dass die Chemie zwischen Mannschaft und Trainer nicht stimmt, doch die Truppe von der „Flora“ fand zumindest sportlich den Weg zurück in die Spur. Mit 15 Zählern verfügt man bereits über ein kleines Polster auf die Abstiegsränge und das letzte Auswärtsspiel wurde gar mit 7:0 gegen den Post und Telekom SV gewonnen.

Dass die Trennung ausgerechnet nach dem höchsten Saisonsieg und vor dem Spiel gegen den Spitzenreiter und Aufstiegsfavoriten BSV Schüren vollzogen wurde, überrascht daher doch ein wenig. „Der Rücktritt von Rohe hat nicht unbedingt etwas mit der sportlichen Situation zu tun“, erklärt der Sportliche Leiter Stathis Panagiotidis, „sondern man merkt doch, wenn es einfach nicht passt“. Und das gilt offensichtlich auch für Coach Klaus Rohe. Panagiotidis: „Rohe hat der Mannschaft gestern seinen Rücktritt angeboten und die hat die Offerte dankend angenommen“, ergänzt der Sportliche Leiter.

Bleibt die Frage zu klären, wer den vakanten Posten übernimmt. „Am Sonntag stellt sich die Mannschaft selbst auf. Und an der Linie werde ich gemeinsam mit Panagiotis Vasiliou die Verantwortung tragen“, lautet die kurzfristige Lösung. Im Verlauf der nächsten Woche werde man sich dann in Ruhe zusammensetzen und an einer internen Lösung arbeiten. „Wir haben ja einige Erfahrene und Etablierte in unseren Reihen und die werden dann im Gespräch entscheiden, wer von ihnen den Posten übernimmt“, schließt Panagiotidis.

Autor: nh

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