Carlos Grossmüller hat sein Debüt beim Schalker Fan-Stammtisch erfolgreich hinter sich gebracht. Vor nicht ganz ausverkaufter Fankneipe „Auf Schalke“ erzählte der Neuzugang aus Uruguay, wie er sich im Revier eingelebt hat und wie er sich die sportliche Zukunft hier vorstellt. „Als ich das Angebot von Schalke erhielt, war meine Familie überrascht und auch etwas ängstlich, was uns in dem fremden Land wohl erwarten würde.

Schalke: Grossmüllers gelungenes Debüt beim Stammtisch

Als Schalker nach Südafrika

RS
15. November 2007, 23:16 Uhr

Carlos Grossmüller hat sein Debüt beim Schalker Fan-Stammtisch erfolgreich hinter sich gebracht. Vor nicht ganz ausverkaufter Fankneipe „Auf Schalke“ erzählte der Neuzugang aus Uruguay, wie er sich im Revier eingelebt hat und wie er sich die sportliche Zukunft hier vorstellt. „Als ich das Angebot von Schalke erhielt, war meine Familie überrascht und auch etwas ängstlich, was uns in dem fremden Land wohl erwarten würde.

Doch wir alle wussten, dass Schalke zu den größten Vereinen in Europa gehört und ich mir diese Chance einfach nicht entgehen lassen durfte“, erklärte Grossmüller, der zuerst alleine nach Gelsenkirchen gezogen war und bei Darío Rodríguez gewohnt hatte. „Meine Frau und meine kleine Tochter Luna sind dann einen Monat später nachgekommen. Ich verbringe jede freie Minute mit meiner Familie und zeige ihnen die Stadt und die Umgebung“, steht bei den Grossmüllers häufiger mal eine „Tour de Ruhr“ an.

Papa Carlos ist ein echter Straßenfußballer, der sich mit fünf seinem ersten Verein Ombu anschloss. Inzwischen hat er es in der Heimat sogar zur Führungsfigur des zweifachen Weltmeisters gebracht. „In meinem ersten Länderspiel unter Juan Ramon Carrasco war ich gleich Kapitän, das machte mich sehr stolz. Er kannte mich noch von meinen vorherigen Auftritten in den Junioren-Nationalmannschaften“, berichtete Grossmüller. „In den vergangenen Jahren gab es allerdings gleich drei Trainerwechsel, so dass die Mannschaft jedes Mal wieder anders zusammen gestellt wurde. Wenn der jetzige Nationaltrainer Oscar Washington Tabarez mich anruft, bin ich bereit, denn es macht mich immer stolz, für mein Land zu spielen“ hofft Schalkes Nummer 21 darauf, „2010 als Schalker Spieler bei der Weltmeisterschaft in Südafrika dabei sein zu können“.

Autor: RS

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren