Der Hombrucher SV ist ohne Zweifel eine der Überraschungsmannschaften der Landesliga 3. Konnte man den guten Start von Samir Habibovics Team noch damit erklären, dass die Elf gegen „schlagbare“ Gegner konstant punktete, so haben die letzten Ergebnisse doch aufhorchen lassen. Gegen die beiden Spitzenteams aus Eving-Lindenhorst und Aplerbeck gab es jeweils ein Unentschieden und nun gelang dem HSV ein unerwartet deutlicher 4:0-Sieg bei Teutonia Waltrop.

Hombruch: Immer noch in der Spitzengruppe

„Hätte ich nicht gedacht“

Oliver Kubanek
15. November 2007, 21:54 Uhr

Der Hombrucher SV ist ohne Zweifel eine der Überraschungsmannschaften der Landesliga 3. Konnte man den guten Start von Samir Habibovics Team noch damit erklären, dass die Elf gegen „schlagbare“ Gegner konstant punktete, so haben die letzten Ergebnisse doch aufhorchen lassen. Gegen die beiden Spitzenteams aus Eving-Lindenhorst und Aplerbeck gab es jeweils ein Unentschieden und nun gelang dem HSV ein unerwartet deutlicher 4:0-Sieg bei Teutonia Waltrop.

[box_rsprint]„Bei uns läuft es momentan wirklich gut“, findet Coach Habibovic aktuell wenig Ansatzpunkte für Kritik. Zwar hatten die Mannen von der Deutsch-Luxemburger-Straße insgeheim gehofft, dass sie gegen die Topteams punkten können, doch das eigentliche Saisonziel ist ein Platz im sicheren Mittelfeld. „Man weiß ja nie, wie junge Spieler bei den Senioren einschlagen“, erklärt Habibovic diese Zurückhaltung. Doch insbesondere die beiden Alexander im Kader, Enke und Topolewski, bereiten viel Freude.

Daher dringen mittlerweile eher Gedanken über liegen gelassene Punkte in die Hombrucher Überlegungen. „Gegen Sodingen, Wengern und Heven haben wir zusammen nur einen Punkt geholt. Das waren alles unnötige Ergebnisse“, blickt Habibovic etwas verärgert zurück.

Die jüngste Vergangenheit indes lässt ihn seine Spieler in höchsten Tönen loben. „In Waltrop haben wir guten Fußball gespielt und uns auch taktisch sehr clever verhalten.“ Vor allem die Abwehr erhielt ein Sonderlob. „Wer gegen Michael Breuer und Maik Sprenger keine Torchance zulässt, hat ein Riesenspiel gemacht“, sagt der Trainer, der den hohen Sieg aber auch einzuordnen weiß. „Die hatten schnell einen Mann weniger und der Schiedsrichter war in einigen Szenen eher auf unserer Seite.“

Diese Einschätzung teilt er mit Teutonen-Coach Heiko Sulzbacher. „In dieser Höhe entspricht der Sieg nicht ganz dem Spielverlauf, aber Hombruch hat den Ball gut laufen lassen, in den entscheidenden Situationen die Treffer erzielt und auch verdient gewonnen“, lautet dessen Fazit. „Ich hätte nicht gedacht, dass der HSV so weit oben landet, aber ich muss sagen, dass sie eine Chance haben an der Spitze dranzubleiben."

Autor: Oliver Kubanek

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