Obwohl die Borussen gegen die Frankfurter Eintracht in der zweiten Halbzeit eine sehr ordentliche Vorstellung ablieferten und „lediglich“ versäumten, ihre Großchancen in Tore umzumünzen, geriet Thomas Doll in die Kritik. Dabei ging es um seine Personalpolitik, die er selber vorgegeben hatte, sich dann aber nicht an sie hielt. Nach der 1:2-Niederlage hatte er einigen Spielern mit der Tribüne gedroht.

BVB: „Tribünen-Verbannte“ durften wieder auflaufen

Thomas Doll:„Ich würde mich wieder so entscheiden“

Randolf Kaminski
15. November 2007, 21:45 Uhr

Obwohl die Borussen gegen die Frankfurter Eintracht in der zweiten Halbzeit eine sehr ordentliche Vorstellung ablieferten und „lediglich“ versäumten, ihre Großchancen in Tore umzumünzen, geriet Thomas Doll in die Kritik. Dabei ging es um seine Personalpolitik, die er selber vorgegeben hatte, sich dann aber nicht an sie hielt. Nach der 1:2-Niederlage hatte er einigen Spielern mit der Tribüne gedroht.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass vor allem Nelson Valdez und Delron Buckley um ihren Platz im Kader bangen mussten, aber gegen die Hessen saßen sie zunächst auf der Bank und nach den Verletzungen von Diego Klimowicz sowie Mladen Petric durften sie sogar schon am vergangenen Samstag wieder ran.

Fehlende Konsequenz eines Trainers, der seine Drohungen nur ankündigt und nicht umsetzt? Der BVB-Coach beurteilt das Geschehen anders: „Nein, ich würde es wieder so machen. Schließlich bin ich der Verantwortliche und der muss die Entscheidungen treffen. Ich habe nach dem Match bei 96 ein Zeichen gesetzt und hätte beide Akteure auch auf die Tribüne schicken können. Dann habe ich mich anders entschieden. Als dann gegen Frankfurt gewechselt werden musste, habe ich geschaut, welche Möglichkeiten auf der Bank zur Verfügung standen und entsprechend gehandelt.“

Autor: Randolf Kaminski

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