Die Nullnummer in München hilft der Borussia natürlich mehr als den

Gladbach: Luhukay sieht Rotationsprinzip bestätigt

"Wir funktionieren"

15. November 2007, 20:57 Uhr

Die Nullnummer in München hilft der Borussia natürlich mehr als den "Löwen". Denn die Gladbacher sind nach wie vor Spitzenreiter. Fünf Punkte Vorsprung zum Nicht-Aufstiegsplatz vier sorgen beim VfL für die nötige Ruhe. Außerdem hat die beeindruckende Serie der "Fohlen" weiterhin Bestand. Zehn Spiele ohne Niederlage, davon acht Siege, sind an die Verfolger aus Freiburg, Mainz und eben den TSV ein deutliches Zeichen.

[box_rsprint]"Natürlich ist so eine Bilanz schön, aber wir müssen auch hart dafür arbeiten und dürfen uns bloß nicht zurücklehnen", tritt Trainer Jos Luhukay energisch auf die Euphoriebremse.

Kein Wunder, denn die Kontrahenten sind gegen die Gladbacher besonders motiviert. "Die spielen schließlich gegen den Tabellenführer und das ist für Jeden etwas Besonders", weiß auch Regisseur Sascha Rösler die kommenden Aufgaben einzuschätzen. Denn mit den Kickers aus Offenbach, dem Überraschungsteam aus Wehen, SC Freiburg und SC Paderborn stehen noch vier unangenehme Partien auf dem Plan. "Es wäre selbstverständlich eine tolle Geschichte, wenn wir mit unserer Serie Weihnachten feiern könnten", überlegt der kreative Kopf der Gladbacher.

Beim Spitzenspiel gegen den TSV hat der VfL gezeigt, dass die Mannschaft auch in der Lage ist, zu kämpfen. "Leider haben in diesem dramatischen Match die Tore gefehlt, aber wir haben gegen aggressive 'Löwen' sehr gut dagegengehalten", freut sich Rösler über den weiteren Schritt nach vorne. "Wir funktionieren und können uns auf alle erdenklichen Situationen einstellen", zieht Luhukay ebenfalls den Hut vor seinem Ensemble.

Das beste Beispiel ist Sharbel Touma. Seit dem dritten Spieltag wechselte der 28-Jährige ausschließlich zwischen der Bank und Tribüne. In München fand sich der schwedische Außenstürmer plötzlich in der Startelf wieder und hatte in der 33. Minute auch die größte Chance, traf allerdings nur den Pfosten: "Er hatte bisher eine sehr schwere Zeit bei uns, deswegen hätte ich ihm den Treffer gegönnt", weiß Luhukay, dass er sich auf seine Reservisten verlassen kann und fühlt sich in seinem Rotationsprinzip, das er seit dem Beginn der Saison durchzieht, bestätigt. "Der Kader ist ausgeglichen und niemand bekommt eine Stammplatz-Garantie", untermauert der ehemalige Uerdinger seine erfolgreiche Strategie.

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