Die Absage der Partie gegen Homberg kam für den WSV II zwar nicht überraschend, aber durchaus ungelegen.

WSV II: Beförderung für Michalsky und Tavarez

Wasser steht auf dem Platz, aber nicht mehr bis zum Hals

13. November 2007, 12:21 Uhr

Die Absage der Partie gegen Homberg kam für den WSV II zwar nicht überraschend, aber durchaus ungelegen. "Wir hätten gerne gespielt", betont Trainer Ayhan Tumani. Doch er kann nachvollziehen, warum die Stadt Wuppertal sämtliche Fußball-Plätze sperrte: "Wir haben Samstag auf Kunstrasen trainiert, selbst der stand unter Wasser."

Zumindest sportlich gesehen steht den Bergischen das Wasser nicht mehr bis zum Hals. Acht Punkte fuhr die Truppe in den letzten vier Partien ein, die Belohnung folgte auf dem Fuß: Sebastian Michalsky stand ebenso wie Jean-Louis Tavarez am Samstag im Kader des Regionalliga-Teams, das in Dresden antrat. "Man sieht einfach, dass es bergauf geht", freut sich Tumani.

Der Aufschwung soll freilich kein kurzfristiges Intermezzo sein. Schließlich wirkt nun auch der Sportliche Leiter Achim Weber nach seiner faktischen Entmachtung bei der Zweitvertretung mit. Und der hängt sich voll rein, mischt bei den Einheiten mit und kümmert sich um die organisatorischen Abläufe im Umfeld. "Achim ist eine Riesen-Verstärkung, eine große Unterstützung. Ich freue mich, dass ich nicht mehr allein dastehe", betont Tumani.

Der bisherige Team-Manager Olaf Weithe konnte sein Amt bekanntlich aus beruflichen Gründen nicht mehr ausfüllen, verabschiedete sich bereits von der Mannschaft. "Die Anforderungen wurden eher höher, das konnte er zeitlich nicht mehr schaffen", bedauert der Coach. Sein Zusatz: "Die Analyse hat ergeben, dass jemand fehlte. Für mich ist der Zugang von Achim eine tolle Sache, er arbeitet unheimlich professionell." Da kann man es auch verkraften, dass die Truppe ihre kleine Serie nicht weiter ausbauen darf. Die Zwangspause nutzen die Wuppertaler, um einen freien Sonntag zu genießen. Und das können sie nach den vergangenen Erfolgs-Wochen wesentlich entspannter tun.

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