Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit dem 13. Spieltag

BVB: Einzelkritik gegen Frankfurt

Kringe Dortmunds Bester

12. November 2007, 18:40 Uhr

Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit dem 13. Spieltag

Roman Weidenfeller (3): Blieb relativ beschäftigungslos. Hatte seine beste Szene in der ersten Halbzeit, als er gegen Amanatidis klärte. Der Gegentreffer fiel zwar aus spitzem Winkel, allerdings war der Kopfball sehr platziert.

Philipp Degen (4): Es ist schon zum Verrücktwerden: Sehr viele Ballkontakte, immer auf dem Weg nach vorne. Doch mit einigen unglücklichen Situationen machte er vieles, was er sich vorher aufbaute, wieder zunichte.

Markus Brzenska (4-): Schade, da lieferte "Brenner" eine fast tadellose Partie ab, war immer präsent und eher als sein Gegenspieler am Ball. Und dann der Aussetzer, sprich Stellungsfehler, beim 0:1.

Robert Kovac (3): Solide Leistung des Kroaten, der hinten nichts anbrennen ließ. Hatte zudem Pech, als er im Anschluss an eine Ecke nur den Außenpfosten touchierte.

Leonardo Dede (3-): 45 Minuten lang war vom Brasilianer herzlich wenig zu sehen, dann steigerte er sich immer mehr und bereitete letztendlich auch den Ausgleich vor.

Marc-André Kruska (4): Ging sehr wuselig zu Werke. Störte teilweise äußerst geschickt, auf der anderen Seite landeten seine Pässe zu oft in den Füßen der Gegner. Da er hinten wenig gefordert wurde, hätte in der Vorwärts-Bewegung mehr kommen müssen.

Tinga (3): Auch gestern gehörte er wieder zu den besten Borussen. Nicht nur aufgrund seines Kampfgeistes. Mit vielen Ideen nach vorne. Im Abschluss stand ihm Fortuna aber nicht zur Seite.

Florian Kringe (2-): Vorbildlich, wie er sich in die Partie reinkniete und sich auch traute, aus verschiedenen Distanzen zu schießen. Dieses Tor hatte er sich redlich verdient.

Kuba (5): Licht und Schatten. Aber das Dunklere überwog. Klasse zum Beispiel seine Vorarbeit nach 90 Sekunden. Auf der anderen Seite mit einer katastrophalen Abschluss-Schwäche. Das Tor findet er ohne Kompass kaum.

Mladen Petric (4): Der einzige schwarz-gelbe Angreifer, der sich diese Titulierung wirklich verdiente. Auch wenn er nicht so gefährlich war wie in den Vorwochen, weiß er zumindest, wo die Kugel hin soll.

Diego Klimowicz (5): Musste schon nach 30 Minuten raus. Hatte direkt zu Beginn das sichere 1:0 auf den Füßen, wählte aber den rechten Schlappen. Mit links hätte er nicht vorbeischießen können.

Nelson Valdez (6): Da soll niemand mehr kommen und sagen, er arbeitet viel für die Mannschaft. Wer so eine Chance 60 Sekunden vor dem Abpfiff kläglich verstolpert, der muss sich den doppelten Punktverlust sicher ans eigene Trikot heften.

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren