Mit begeisterndem Offensiv-Basketball meldeten sich die Schwelmer Baskets nach ihrer ersten Saisonniederlage am vergangenen Wochenende in beeindruckender Weise zurück. Beim 111:86-Heimerfolg (30:16; 23:28; 28:22; 30:20) am 12. Spieltag der Regionalliga West gegen die Gäste des BSV Wulfen hatten die Baskets in einer insgesamt imponierenden Mannschaftsleistung in Keith Harris, Kristofer Speier und Matthew Reid die überragenden Akteure auf dem Parkett.

Basketball-Regionalliga West: Schwelmer Baskets melden sich eindrucksvoll zurück

"Haben ein nahezu perfektes Spiel gezeigt"

12. November 2007, 16:51 Uhr

Mit begeisterndem Offensiv-Basketball meldeten sich die Schwelmer Baskets nach ihrer ersten Saisonniederlage am vergangenen Wochenende in beeindruckender Weise zurück. Beim 111:86-Heimerfolg (30:16; 23:28; 28:22; 30:20) am 12. Spieltag der Regionalliga West gegen die Gäste des BSV Wulfen hatten die Baskets in einer insgesamt imponierenden Mannschaftsleistung in Keith Harris, Kristofer Speier und Matthew Reid die überragenden Akteure auf dem Parkett.

Bereits nach vier Minuten stand es 12:2 für das Heimteam. Die Gäste kamen nach der ersten Auszeit zwar etwas besser ins Spiel, ohne aber wirklich Paroli bieten zu können. Über ein 30:16 zur Viertelpause bauten die Schwelmer, hervorragend dirigiert von Aufbauspieler Matthew Reid, ihren Vorsprung kontinuierlich auf 51:32 aus. Erst jetzt gab es eine kleine Schwächephase im druckvollen Spiel der Heimmannschaft. Wulfen nutzte diese und verkürzte bis zur Pause vor allem über den energisch agierenden Robert Franklin auf 44:53.

Mit ungeheurer Spielfreude und unbändigem Erfolgswille zeigte Keith Harris nach der Pause alle Facetten seiner spielerischen Möglichkeiten und war dabei von keinem Wulfener Spieler mehr zu stoppen. 18 seiner insgesamt 44 Punkte erzielte er in diesem Viertel - und dies bei einer Gesamt-Wurfquote von 75%. Spätestens nach seinen zwei erfolgreichen Dreiern zum zwischenzeitlichen 81:63 standen die Zuschauer Kopf.
[infobox-right]Für die Schwelmer Baskets spielten:
Keith Harris (44 Punkte/ 6 Dreier); Kristofer Speier (27); Matthew Reid (16/2); Whitney Harris (11); Max Brammertz (7/1); Achim Beiersmann (6); Julius Dücker; Andreas Samus; Sascha Bornschein; Nils Neusel-Lange.

Für den BSV Wulfen spielten:
Robert Franklin (34/2); Timothy Thompson (20/3); Rashed McSwine (11/1); Sebastian Kleina (10); Philipp Lensing (8); Jan Letailleur (3/1); Rene Penders; Karsten Heidermann; Amos Bakoa; Bastian Scherkamp; Daniel Stagneth; Mirco Bregulla.[/infobox]
Mit Kristofer Speier zeigte ein weitere Akteur an diesem Abend eine hervorragende Leistung, markierte 27 Punkte und dies bei einer ebenso 75%igen Wurfausbeute.

Whitney Harris erzielte mit einem Freiwurf den umjubelten 100. Punkt und Speier setzte mit einem Halbdistanzwurf zum 111:86 den Schlusspunkt in diesem begeisternden Basketballspiel.

"Ich bin rundum zufrieden. Die Mannschaft hat die richtige Antwort auf die Niederlage in Leverkusen gegeben", erklärte Trainer Raphael Wilder nach dem Spiel. "Wir haben ein nahezu perfektes Spiel gezeigt. Dies mussten wir auch, denn Wulfen ist eine Top-Mannschaft der Liga, die noch viel erreichen wird. Unsere Taktik ist aufgegangen. Es ist uns weitgehend gelungen, die Stärken der Wulfener - ihr Fast-Break-Spiel und ihr Penetration zum Brett - nicht zur Geltung kommen zu lassen. Unsere Wurfquoten waren überragend."

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