Etwa 200 Fans der DEG Metro Stars haben die Spielpause der DEL dazu genutzt, das Regionalligateam zum Spitzenspiel beim EHC Dortmund zu begleiten. So konnten sie Zeuge der zweiten Lehrstunde werden, die der ehemalige DEG-Trainer Czeslaw Panek den Rot-Gelben mit seinen Elchen erteilte.

Eishockey-Regionalliga: Herner EV geht in Neuss 3:9 unter

Abwehrtorso der DEG lässt Elche jubeln

Markus Terbach
12. November 2007, 12:56 Uhr

Etwa 200 Fans der DEG Metro Stars haben die Spielpause der DEL dazu genutzt, das Regionalligateam zum Spitzenspiel beim EHC Dortmund zu begleiten. So konnten sie Zeuge der zweiten Lehrstunde werden, die der ehemalige DEG-Trainer Czeslaw Panek den Rot-Gelben mit seinen Elchen erteilte.

2:0 und 3:1 führten die Dortmunder, kassierten aber nach viel zu nachlässiger Spielweise das 3:2 und 3:3. In der zweiten Pause schienen die Düsseldorfer Spieler die Aufforderung ihres Trainers, den Gegner nun in seine Schranken zu weisen arg missverstanden zu haben.

Die Abwehr präsentierte sich als Torso, so dass die Dortmunder mühelos die Treffer vier, fünf und sechs erzielen konnten. „Meine Mannschaft hat die schwachen zwanzig Minuten der Vorwoche in Herne gut weggesteckt und die passende Antwort gegeben. Dieses Mal waren wir von Beginn an hellwach. Die DEG kam zwar vor allem in Überzahl gefährlich auf, aber wir sind im Spiel geblieben und haben zur richtigen Zeit nachgelegt“ war Panek nach dem Spiel mehr als zufrieden.

Der NEV scheint sich in dieser Saison gerne dem Niveau der Gegner anzupassen. Nach den schwachen Leistungen am vergangenen Wochenende zeigten sich die Neusser gegen Herne wie verwandelt und deklassierten den Meister in einem emotional geführten Spiel mit 9:3.

„Wir haben im ersten Drittel unsere Überzahlspiele bestens genutzt und damit die Partie praktisch entschieden“, kommentierte NEV-Sprecher Wolfgang Steinfort das 4:0 nach dem Startabschnitt. In den letzten knapp zehn Minuten der Partie übertrieben es die Gäste in der beidseitig nickelig geführten Partie deutlich mit der Härte.

Besonders angefressen von dem Debakel zeigte sich Shannon McNevan. Für seinen Kniecheck an David Bromé entschuldigte er sich aber umgehend. Die Young Stars aus Hamm enttäuschten ihren Trainer Dirk Wefringhaus einmal mehr durch zum Teil anfängerhaftes Defensivverhalten. Nicht mehr zum Kader der Dinslaken Kobras gehört Eugen Novossjolov. Der Stürmer und die Verantwortlichen einigten sich auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung.

Autor: Markus Terbach

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