Vier Punkte Vorsprung hat Rot-Weiß Oberhausen nach dem 3:2 (1:0)-Erfolg über den SV Babelsberg auf RW Ahlen, das auf dem ersten Platz steht, der nicht zur Qualifikation zur Dritten Bundesliga berechtigt.

RW Oberhausen - Babelsberg 03 3:2 (1:0)/Luginger:

"...wie schwer es in dieser Liga ist"

11. November 2007, 12:49 Uhr

Vier Punkte Vorsprung hat Rot-Weiß Oberhausen nach dem 3:2 (1:0)-Erfolg über den SV Babelsberg auf RW Ahlen, das auf dem ersten Platz steht, der nicht zur Qualifikation zur Dritten Bundesliga berechtigt. "Wenn man sich die gestrigen Ergebnisse der Konkurrenten ansieht, merkt man, wie schwer es in dieser Liga ist", betonte RWOs Sportlicher Leiter Jürgen Luginger, der durchatmete: "Mit dem Ergebnis können wir absolut zufrieden sein."

[box_rsprint]Coach Hans-Günter Bruns blies in das gleiche Horn: "Das Resultat geht für uns in Ordnung. Der Sieg war mehr als hochverdient, wir hatten ein Chancenverhältnis von 9:3." Sein Gegenüber Dietmar Demuth sah das Ganze ein wenig anders: "Aufgrund der guten zweiten Halbzeit von uns hätte sich niemand über ein 3:3 beschweren können."

Doch, die Oberhausener, die nach dem 1:0 durch Julian Lüttmann, der eine schulmäßige Flanke von Marcel Landers per Kopf verwertete (10.), weitere Chancen zur Erhöhung der Führung ausließen. Bruns bestätigte: "Wir haben in den ersten 45 Minuten versäumt, für die Entscheidung zu sorgen. Insgesamt haben meine Jungs aber eine klasse erste Hälfte gezeigt."

Und somit wurde der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt, als Shergo Biran nach Vorarbeit von Aymen Ben-Hatira zum Ausgleich traf (49.). "Dann waren wir plötzlich besser ins Spiel, geraten aber durch dumme Fehler direkt wieder in Rückstand", ärgerte sich Demuth und sprach damit die Tore von Markus Kaya (abgefälschte Freistoß-Flanke, 51.) und David Müller (erneut Landers-Vorarbeit, 56.), an.

"Danach hätten wir wieder den Sack völlig zumachen müssen", erklärte Bruns, der sich stattdessen noch den Anschlusstreffer von Biran anschauen musste (59.). "Ich hätte mir gewünscht, dass wir in den letzten 20 Minuten noch aggressiver agieren. So sind wir wieder mit leeren Händen nach Hause gefahren", schüttelte Demuth den Kopf. Bruns hingegen strahlte: "Beim Blick auf die Tabelle erkennt man, wie wichtig dieser Dreier für uns war."

So kann man am nächsten Samstag, den 17. November, auch entspannter zum aktuellen Tabellenzweiten RW Erfurt reisen (Anstoß 14 Uhr).

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