Mit enttäuschten Erwartungen kennt man sich in Dresden aus. Selbst Kult-Trainer Ede Geyer konnte bislang nicht verhindern, dass man der Spitzen-Musik schon wieder hinterher tanzt. Der Linien-Chef gab vor dem Essen-Match sogar den Startschuss zum Abstiegskampf. Der verbale Wachrüttler zahlte sich immerhin in Form eines 1:1 aus. So stehen die Sachsen auf Rang zehn, der die Qualifikation für die neue dritte Liga bedeuten würde.

WSV: Gegner-Vorschau Dynamo Dresden

Feiglinge und Verrückte

09. November 2007, 13:47 Uhr

Mit enttäuschten Erwartungen kennt man sich in Dresden aus. Selbst Kult-Trainer Ede Geyer konnte bislang nicht verhindern, dass man der Spitzen-Musik schon wieder hinterher tanzt. Der Linien-Chef gab vor dem Essen-Match sogar den Startschuss zum Abstiegskampf. Der verbale Wachrüttler zahlte sich immerhin in Form eines 1:1 aus. So stehen die Sachsen auf Rang zehn, der die Qualifikation für die neue dritte Liga bedeuten würde.

Und um viel mehr wird es auch nicht mehr gehen, wenn man dem alten Fuchs Geyer Glauben schenken darf: „Du machst aus einer Kuh kein Rennpferd und aus Feiglingen keine Siegertypen.“

Die Wuppertaler sollten sich vor ihrem Samstags-Auftritt an der Elbe allerdings nicht darauf verlassen – denn sonst gehen sie ganz schnell baden. Der Ex-Cottbuser hat noch längst nicht resigniert, vielmehr kitzelt er seine Mannschaft. Da wäre ein Sieg gegen die Bergischen genau die richtige Antwort. Und es wäre kein unrealistisches Szenario, schließlich ist Dresden ein ganz unangenehmes Pflaster.

Leider nicht nur für Auswärts-Teams, sondern auch für deren Anhänger. Einzelne WSV-Fans wurden bereits in der vergangenen Saison von Dynamo-Hools angegangen. Die berüchtigten Krawall-Macher bescheren den Dresdnern immer wieder Negativ-Schlagzeilen. Und die wirken sich auch auf den sportlichen Bereich aus: Der Club sagte jüngst die lukrative Teilnahme am Hallenturnier in Riesa ab – aus Angst vor erneuten Ausschreitungen der Verrückten.

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