5:3! Die Erleichterung nach dem Sieg über den VfL Wolfsburg war bei den Bochumern riesengroß. Negativserie beendet, Wechselbad der Gefühle überstanden - nun wartet der MSV auf die Elf von Trainer Marcel Koller. RevierSport sprach mit Abwehrchef Marcel Maltritz über das Spiel gegen die Niedersachsen und das anstehende Derby.

Bochum: Maltritz warnt Spieler vor zuviel Unbekümmertheit

"Von wegen, alles super"

08. November 2007, 18:17 Uhr

5:3! Die Erleichterung nach dem Sieg über den VfL Wolfsburg war bei den Bochumern riesengroß. Negativserie beendet, Wechselbad der Gefühle überstanden - nun wartet der MSV auf die Elf von Trainer Marcel Koller. RevierSport sprach mit Abwehrchef Marcel Maltritz über das Spiel gegen die Niedersachsen und das anstehende Derby.

Marcel Maltritz, wie groß ist die Erleichterung nach dem Sieg über Wolfsburg?

Sie ist riesengroß. Ansätze für den Erfolg gab es schon in den Tagen zuvor. Da wurde viel miteinander geredet. So muss es weiter gehen, denn auf dem Platz kann es gar nicht laut genug sein. Normalerweise müssten nach jedem Spiel alle so heiser sein wie der Trainer.

Jetzt geht es zum MSV, da muss doch was gehen?

Da beginnt schon der Fehler. Da lauert die Gefahr. Das habe ich Mittwoch Morgen beim Training gesehen. Da herrschte eine richtige Unbekümmertheit, und da haben einige viel zu wenig gemacht. Von wegen, alles super. Das ist nicht so, deshalb bin ich öfter laut geworden. Wenn die Vorbereitung im Kopf erst zwei Stunden vor dem Spiel in der Kabine beginnt, dann ist es zu spät. Ich kann nur warnen.

Und wer spielt im Tor?

Das ist ausschließlich eine Sache des Trainers. Ich finde, Rene Renno hat seine Sache ordentlich gemacht. Aber auf jeden Fall kann in Duisburg nur jemand spielen, das gilt für alle Positionen, der richtig fit ist.

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