Knapp ein Drittel der Saison in der Bezirksliga 9 Niederrhein ist gespielt und langsam ergibt sich in der Tabelle ein klares Bild. Vorne weg marschieren mit je 19 Punkten der SuS Dinslaken 09 und der PSV Wesel. Dahinter gibt es drei Verfolger: BW Weseler Zebras (16 Punkte), SF 1930 Königshardt (15) und 08/29 Friedrichsfeld (14). Im Tabellenkeller seit dem ersten Spieltag das gleiche Bild. Der SV Wesel konnte immer noch keinen Punkt erringen und hat die „Rote Laterne“ inne. Gegen den Tabellensiebten SV Vonderort (alle Spiele Sonntag, 15 Uhr) dürfte es schwer werden, diese Bilanz aufzubessern.

Bezirksliga 9 Niederrhein: 8. Spieltag, Vorschau & Expertentipp

"Wir üben keinen Druck aus"

Thomas Ziehn
29. September 2006, 14:10 Uhr

Knapp ein Drittel der Saison in der Bezirksliga 9 Niederrhein ist gespielt und langsam ergibt sich in der Tabelle ein klares Bild. Vorne weg marschieren mit je 19 Punkten der SuS Dinslaken 09 und der PSV Wesel. Dahinter gibt es drei Verfolger: BW Weseler Zebras (16 Punkte), SF 1930 Königshardt (15) und 08/29 Friedrichsfeld (14). Im Tabellenkeller seit dem ersten Spieltag das gleiche Bild. Der SV Wesel konnte immer noch keinen Punkt erringen und hat die „Rote Laterne“ inne. Gegen den Tabellensiebten SV Vonderort (alle Spiele Sonntag, 15 Uhr) dürfte es schwer werden, diese Bilanz aufzubessern.

Das Spitzenspiel findet am Sonntag in Oberhausen statt. Dann gastiert der PSV Wesel bei den Sportfreunden 1930 Königshardt. Seit dem 2:2-Unentschieden gegen den VfB Bottrop am ersten Spieltag hat der PSV alle Partien für sich entscheiden können. Zuletzt gab es gar einen 6:1-Kantersieg gegen Rhenania Bottrop. „

Königshardt präsentierte sich in dieser Saison dagegen äußerst unkonstant. "Trotzdem denke ich, dass die Tagesform eine entscheidende Rolle spielen wird“", argumentiert Adrian vorm Walde, Geschäftsführer der Abteilung Fußball beim PSV Wesel. "„Die ganze Liga ist ausgeglichen und welche von den vier Mannschaften die jetzt oben stehen für den Aufstieg in Frage kommen wird, kann man endgültig erst Ende de Jahres sagen“. Uns könnte zu Gute kommen, dass wir physisch sehr stark sind und in dieser Saison nicht nur elf, sondern 15 gute Spieler haben. So können wir Verletzungen leichter ausgleichen. Den Druck aufsteigen zu müssen, üben wir vom Vorstand nicht aus. Der Trainer und die Mannschaft haben vor der Saison gesagt, dass sie ganz oben angreifen wollen. Das finde ich gut, denn man muss sich hohe Ziele setzen, um diese dann auch zu erreichen.“"

Gegner Königshardt musste zuletzt eine überraschend klare Niederlage beim SV Vonderort hinnehmen. Das 1:5 war die bisher höchste Saison-Klatsche der Sportfreunde. Sollte die Elf a, Sonntag erneut verlieren, wird es schwer, den Anschluss an die Spitzengruppe wieder zu finden.

Spannend dürfte es auch beim Stadt-Derby in Bottrop werden, wenn der VfB Gegner Dostlukspor empfängt. Die Gäste bezwangen am letzten Spieltag den VfL Rhede II 3:0 und konnten sich ein wenig aus den unteren Tabellenregionen befreien. Der VfB kam zu einem 0:0-Unentschieden beim Vorletzten und Namensvetter VfB Lohberg.

Ganz besonders unter Druck stehen die „Zebras“ in der Begegnung beim SV Bottrop 1911. Nach dem 0:0 gegen 08/29 Friedrichsfeld weisen die Blau-Weißen nun drei Punkte Rückstand auf das Führungsduo auf. Zwar spielte die Mannschaft von Telak Cakmaz zu Null, schoss selber aber auch kein Tor. Deshalb muss unbedingt ein Sieg, um den Abstand nicht zu groß werden zu lassen.

Den Vorletzten VfB Lohberg erwartet bei 08/29 Friedrichsfeld eine schwere Aufgabe. Auf Augenhöhe dürften sich der VfL Rhede II und DJK 97 Bocholt begegnen. Zum Duell Dreizehnter gegen Vierzehnter kommt es in der Partie SV Rhenania Bottrop gegen RSV GA Klosterhardt. „Glück Auf“ gewann zuletzt gegen den SV Bottrop 3:0. Am Sonntag stellt sich außerdem der SV Vonderort beim SV Wesel vor. Spitzenreiter SuS Dinslaken 09 erwartet dem SV Bislich eine lösbare Aufgabe.
Den 8. Spieltag tippt Adrian vorm Walde (Geschäftsführer Abteilung Fußball PSV Wesel)

Autor: Thomas Ziehn

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren