Luft für Eriksson wird dünner

er
19. Januar 2006, 13:28 Uhr

Nach seinem Flirt mit Aston Villa wächst die Kritik an Englands Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson. "Dieser Mann muss weg", polterte etwa Dave Whelan, Präsident des Premier-League-Klubs Wigan Athletic.

139 Tage vor Beginn der Fußball-WM in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) wächst der Druck auf Englands Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson. Nachdem der Schwede in der vergangenen Woche im Boulevard-Blatt News of the World Interesse am Trainerposten bei Aston Villa bekundet hatte, forderte nun der Präsident des Premier-League-Klubs Wigan Athletic, Dave Whelan, den Rücktritt Erikssons als Coach der "Three Lions".

"Eine absolute Schande"

"Es ist ein Skandal, eine absolute Schande. Es ist unglaublich, dass der Teammanager Englands seine Zukunftspläne öffentlich diskutiert. Er hat eine der goldenen Fußball-Regeln gebrochen. Dieser Mann muss weg", polterte Whelan. Als möglicher Nachfolger von Eriksson ist derzeit Ex-Nationalspieler Stuart Pearce im Gespräch.

Eriksson war in der vergangenen Woche vom Reporter Mazher Mahmood düpiert worden. Mahmood hatte sich als Scheich ausgegeben und dem Trainer in einem Sieben-Sterne-Hotel in Dubai das Interesse an einem Wechsel nach Birmingham entlockt.

Autor: er

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