Ohne Punkte, aber mit neuem Selbstvertrauen kehrten die Düsseldorf Magics von ihrer Auswärtspartie in Nördlingen wieder. Am Ende unterlagen die Magics vor 1.600 Zuschauern denkbar knapp und unglücklich mit 76:77 (17:21,43:47,65:63). Die Magics bleiben auf dem letzten Tabellenrang, haben aber auch nur zwei Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

Pro A Liga: Düsseldorf verliert erneut

Klarer Aufwärtstrend trotz Niederlage

06. November 2007, 12:50 Uhr

Ohne Punkte, aber mit neuem Selbstvertrauen kehrten die Düsseldorf Magics von ihrer Auswärtspartie in Nördlingen wieder. Am Ende unterlagen die Magics vor 1.600 Zuschauern denkbar knapp und unglücklich mit 76:77 (17:21,43:47,65:63). Die Magics bleiben auf dem letzten Tabellenrang, haben aber auch nur zwei Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

Markus Zilch, neuer Trainer der Magics, musste in seinem ersten Pflichtspiel kurzfristig auf Power Forward Sasa Zivanovic (Achillessehne) verzichten. Dafür stand Nicolas Welling nach drei Wochen wieder im Kader und spielte 11 Minuten.

Die Magics verschliefen die Anfangsphase komplett. Erst nach dreieinhalb Spielminuten, fielen die ersten Magics-Punkte. Nördlingen konzentrierte sich vor allem auf eine intensive Defense und verteidigte geschickt den Aufbau der Magier. Anschließend kamen die Magics besser zum Zug und verkürzten bis zur ersten Viertelpause auf 17:21.
[infobox-right]Magics:
Stapleton (17 Punkte), Johnson (14/10 Rebounds), Mallon (12/8), Amaya (10), Burks (10), Howell (7), Welling (4), Sadek (2)

Nördlingen:
Jeanty (19), Buchmiller (12), Mbassa (11)[/infobox]
Bis Mitte des zweiten Viertels (31:32) rannten die Magier dem Rückstand hinterher, fanden aber auch immer wieder über ihren großen Positionen Sean Mallon und Shawnson Johnson die Lücken zum Korb. Zur Halbzeit war dann alles offen.

Neben den Stärken unter dem Korb, fanden die Magics auch über ihre Aufbauspieler Burks und Stapleton vermehrt Möglichkeiten zu punkten und dominierten den dritten Spielabschnitt.
Wenn Stapleton und Burks nicht selbst zum Korb zogen, wussten sie durch kluge Anspiele in dieser Phase zu überzeugen.

90 Sekunden vor dem Ende führten die Magics mit 75:72. 33 Sekunden vor Schluss konterte Nick Stapleton Waldemar Buchmillers „Air Ball“ mit einem verwandelten Freiwurf zum 76:72. Das Spiel schien gewonnen, doch Buchmiller entschloss sich mit Wut im Buch zu einem weiteren Dreierversuch zehn Sekunden vor dem Ende und verwandelte diesen gegen zwei Magics Akteure. Schließlich nutzte „Giant“ Lashon Sheffield zwei Freiwurfgelegenheiten, um das 77:76 perfekt zu machen.

Neu-Trainer Markus Zilch kann dennoch optimistisch an die kommenden Aufgaben herangehen. „Die Truppe hat Riesenmoral bewiesen und sich den Hintern aufgerissen. Nach nur einer Trainingseinheit mit sieben Spielern, wussten wir natürlich nicht zu hundert Prozent, wo wir stehen. Aber auf dieser Arbeitseinstellung und Moral lässt sich aufbauen. Die Jungs wollten unbedingt siegen. Das es am Ende nicht ganz gereicht hat, war dann unglücklich. Wir hatten etwas Pech und haben auch zwei falsche Entscheidungen getroffen. Sicher brauchen wir noch Zeit, um meine taktischen Vorstellungen auf den Platz zu bringen, aber nach diesem Auftritt bin ich guter Dinge, dass wir das Ruder hier als Team herumreißen werden“, sagte Markus Zilch.

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