Richtig glücklich war Niklas Andersen mit dem Resultat nicht unbedingt.

RWE: Nächste Woche gehen Andersen-Gespräche weiter

Häscher waren im Stadion

og
05. November 2007, 20:10 Uhr

Richtig glücklich war Niklas Andersen mit dem Resultat nicht unbedingt. "Das war nach der Pause sehr ordentlich von uns", legte sich der Youngster fest, "wir hatten noch riesige Chancen." Auch ein Tor erzielte RWE, allerdings fand der Treffer von Michael Lorenz keine Anerkennung durch Schiri Thorsten Kinhöfer. Markus Kurth soll im passiven Abseits gestanden haben.

"Kann ich nicht wirklich beurteilen", grübelte Andersen, "allerdings hätte er in Durchgang eins nach meiner Szene auf den Punkt zeigen können." Als er in Minute 34 von Dynamo-Torhüter Oliver Herber gelegt wurde. Allerdings konnte sich der Herner Unparteiische hier auch nicht im Sinne von RWE durchringen.

Insgesamt bescheinigte Andersen dem Match "ein hohes Niveau, da gilt auch für den spielerischen Aspekt. Wir können mit dem Punkt eher unzufrieden sein." Weil genug Möglichkeiten da waren. Die nicht genutzt wurden.

Der Ex-Schalker lässt sich nicht mehr aus dem Team verdrängen, kein Wunder, dass der Club den am 30. Juni 2008 auslaufenden Kontrakt unbedingt verlängern will. "Das kommentiere ich nicht", schweigt der Mann für die linke Rolle der Dreierkette. Berater und Vater Jörn Andersen spricht aber. "RWE vollzog den Schritt, sprach uns an, aber so schnell geht das nicht." Klar, dass man den Blondschopf nicht nur im Revier kennt. Der Norweger: "Auch gegen Dynamo waren einige Beobachter im Stadion."

So dass man sich mehr als den rot-weissen Augenaufschlag antut. "Nächste Woche geht es mit den Geprächen weiter", erklärt der Erzeuger, "Niklas agiert richtig gut." RWE ist auf keinen Fall chancenlos. Der ehemalige Torjäger: "Mein Sohn fühlt sich in Essen sehr wohl." Was für einen jungen Kicker nie unwichtig ist. Andererseits wird man einen Entwicklungsschritt nicht ausschlagen, wenn er ligatechnisch geboten wird.

Autor: og

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