Die fünf Clubs aus Essen, Oberhausen, Wuppertal, Düsseldorf und Dortmund II stehen in der Regionalliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren sie es! Heute mit dem 15. Spieltag

WSV: Einzelkritik gegen Hamburger SV II

Schwache Leistung von Tobias Damm

05. November 2007, 16:30 Uhr

Die fünf Clubs aus Essen, Oberhausen, Wuppertal, Düsseldorf und Dortmund II stehen in der Regionalliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren sie es! Heute mit dem 15. Spieltag

Christian Maly (4): Eine kleine Unsicherheit bei einem zu flachen Abschlag (15.), dafür schnappte er Fatih Altundag das Leder fair vom Fuß (20.). Umstritten ist aber, ob er vor dem 0:1 durch Sidney Sam tatsächlich so früh aus dem Kasten stürmen musste (55.).

Michael Stuckmann (4): Ein Schüsschen aus 25 Metern war seine auffälligste Offensiv-Szene (76.). Dazwischen mit einer weitestgehend durchschnittlichen Defensiv-Vorstellung, auch wenn die Abstimmung mit Daniel Voigt gelegentlich hakte.

Daniel Voigt (4+): Ordentliches Stellungsspiel, gut getimte Grätschen – dazwischen aber auch die oben angesprochenen gelegentlichen Missverständnisse. Wenn sich die noch abstellen, ist er hinten eine Bank.

André Wiwerink (4-): Wurde vor dem 0:1 von Sam überlaufen (55.), ließ Wimmer zwei Mal zum Schuss kommen (57./58.). Der nutzte das beim zweiten Mal zum 0:2. Die Gegentreffer gehen bei weitem nicht allein auf seine Kappe, dennoch trifft ihn eine Mitschuld. Da hilft es nur wenig, dass er ansonsten erneut zu gefallen wusste.

Jan Hammes (3-): Sehr zweikampfstark auf der linken Defensiv-Schiene, feierte ein durchaus gelungenes Startelf-Debüt. Nach vorne ist die Vorstellung zwar noch ausbaufähig, dennoch konnte er sich für weitere Einsätze empfehlen.

Sven Lintjens (3): Gefiel als Ballverteiler im Mittelfeld, produzierte so drei gefährliche Szenen. Zunächst setzte er Tobias Damm gut ein (21.), dann zwei klasse Zuspiele auf Mahir Saglik, mit denen er die gesamte HSV-Deckung entblößte (53./66.). Dazwischen aber auch Leerlauf.

Tim Jerat (3): Gute Spieleröffnung, hohes Laufpensum. Gehörte zu den Besseren im Mittelfeld, mausert sich allmählich zu einem Verantwortungsträger in der Mannschaft.

Manuel Bölstler (3-): Rustikaler Einsatz, schonte weder sich noch seine Gegenspieler. Dass er die Gelbe Karte ausgerechnet wegen Meckerns sah, darf man dennoch als unklug bezeichnen.

Mike Rietpietsch (4-): Bei gegnerischem Ballbesitz mit konsequentem Pressing, ansonsten agierte er eher unauffällig. Die Auswechslung nach 65 Minuten war folgerichtig.

Mahir Saglik (3): Zwei klasse Zuspiele auf Tobias Damm (11./32.), dann wurde er selbst aktiv. Zunächst scheiterte er freistehend an Keeper Johannes Höcker(53.), dann traf er per Freistoß nur die Unterkante der Latte (60.) und schließlich köpfte er dem Schlussmann den Ball in die Arme (66.).

Tobias Damm (5): Hatte Höcker schon umkurvt, verpasste aber aus spitzem Winkel das leere Tor (11.). Zudem mit einem Kopfball aus fünf Metern, der knapp am Kasten vorbeischrammte (32.). Vor wenigen Wochen hätte er solche Möglichkeiten noch genutzt, momentan fabriziert er aber eher Stockfehler als Tore.

Dirk Heinzmann (4-): Durfte die letzte halbe Stunde mitmischen, konnte sich aber kaum in Szene setzen. Das lag auch an den HSV-Bubis, die ihn sehr giftig attackierten.

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