Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit dem 12. Spieltag

Schalke: Einzelkritik gegen Cottbus

Nur Neuer und Jones in Normalform

05. November 2007, 16:24 Uhr

Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit dem 12. Spieltag

Manuel Neuer (3+): Dass sein Selbstbewusstsein intakt ist, zeigte spätestens die Szene in der zweiten Halbzeit, als er einen langen Pass auf Skela außerhalb seines Tores mit der Brust auf Krstajic weiterspielte. Gute Reaktionen gegen zwei Weitschüsse von Angelov und Sörensen.

Rafinha (4-): Konnte nur in der ersten Hälfte zu seinen gegen Hannover noch erfolgreichen Flankenläufen ansetzen. Wieder einmal mit den meisten Ballbesitzen, es nutzte nichts.

Marcelo Bordon (4-): Sah nach einer übermotivierten Rangelei in der Schlussphase die fünfte Gelbe Karte und ist gegen Hamburg gesperrt. Schade, dass er mit seinem Freistoß nur die Latte traf.

Mladen Krstajic (5): Wie schon gegen Hannover mit einer hohen Abspielfehlerquote. Dazu kam eine unerklärliche Zweikampfschwäche, durch die Energie immer wieder zu Entlastungskontern kam.

Heiko Westermann (5): In der Vorwärtsbewegung mit starken Szenen, dafür hinten anfällig. Katastrophaler Fehler beim 1:0 für Cottbus. Ließ sich zudem von Rangelov einige Mal wie ein Anfänger ausspielen.
Jermaine Jones (3+): Wenn er jetzt auch noch die Tore machen muss, dann ist es um diese Mannschaft wirklich schlecht bestellt. War nicht nur wieder einmal Schalkes bester Feldspieler, sondern mit seinem Kopfball am kurzen Pfosten (61.) und dem Lattenkracher in der 68. Minute auch der torgefährlichste Königsblaue.

Fabian Ernst (4-): Das dauerte alles viel zu langsam, wenn er am Ball war. Sein Pass auf Lövenkrands, die der mit einem Rechtsschuss nicht nutzen konnte (11.), war allerdings sehenswert.

Carlos Grossmüller (5): Tauchte nach seinem Freistoß in der 21. Minute, den Kukielka erst auf der Linie retten konnte, völlig ab. Statt das Spiel nach dem Rückstand an sich zu reißen und nach vorne zu treiben.

Gerald Asamoah (5): Völlig ohne Wirkung! Die schlechteste in einer Reihe von zuletzt schwachen Leistungen. In der 16. Minute zu lässig, als er auf dem Weg zum Tor zwar Cvitanovic tunnelte, dadurch aber den Ball verlor.

Kevin Kuranyi (5): Sein Selbstbewusstsein scheint nach dem Treffer gegen Hannover nicht gewachsen zu sein. Machte gegen die dicht gestaffelte Cottbusser Abwehr keinen Stich und musste in der Schlussphase wegen einer Oberschenkel-Verletzung raus.

Peter Lövenkrands (4-): Hätte in der ersten Halbzeit Schalke praktisch allein zum Sieg schießen können, versagte aber in zwei hundertprozentigen Situationen vor dem Tor. Zwar endlich einmal am Spiel beteiligt, doch im Abschluss nicht bundesligareif.

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