Der SC Preußen Duisburg bleibt auch nach dem zwölften Spieltag in der Bezirksliga 8 auf Schlagdistanz zu den Mülheimer Branchenführern TuS Union und Mülheim 07. Durch einen 4:1-Erfolg über den SV Wanheim 1900 sicherte sich die von Stefan Klaß trainierte Elf drei wichtige Punkte und rangiert in der Tabelle nun mit 22 Zählern auf Rang drei. Die Tore für den Gastgeber erzielten Oliver Bähr, David Steindor und Ludwig Asenso (2).

Bezirksliga 8 NR: SC Preußen Duisburg- SV Wanheim 1900 (Ortstermin)

Doppelter Asenso erledigt Wanheim

Moritz Rieckhoff
04. November 2007, 19:07 Uhr

Der SC Preußen Duisburg bleibt auch nach dem zwölften Spieltag in der Bezirksliga 8 auf Schlagdistanz zu den Mülheimer Branchenführern TuS Union und Mülheim 07. Durch einen 4:1-Erfolg über den SV Wanheim 1900 sicherte sich die von Stefan Klaß trainierte Elf drei wichtige Punkte und rangiert in der Tabelle nun mit 22 Zählern auf Rang drei. Die Tore für den Gastgeber erzielten Oliver Bähr, David Steindor und Ludwig Asenso (2).

Bereits vor dem Match war klar: Wer verliert hat mit dem Aufstieg erst einmal nichts mehr zu tun, der Sieger bleibt dran. [imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/005/170-5252_preview.jpeg Lieferten sich im zweiten Abschnitt ein packendes Derby: Der SC Preußen Duisburg und der SV Wanheim 1900 [/imgbox]

Unbedingten Siegeswillen besaßen die Hausherren in den ersten 45 Minuten nur in die ersten zehn Minuten. Nach dem 1:0-Führungstreffer durch Bähr (10.) verflachte die Partie zusehends. Der Gast aus dem Duisburger Süden wusste der dicht gestaffelten Defensive der Preußen im Angriffsspiel nichts entgegenzusetzen und blieb bis zum Pausentee ohne echte Torchance. Und auch die Klaß-Elf, die über Konter versuchte zum Erfolg zu kommen, blieb im Spiel nach vorne weitgehend hinter ihren Möglichkeiten zurück. Einzig Kapitän Bähr versuchte das Spiel an sich zu reißen, Sturmkollege Andy Lausberg war hingegen kaum zu sehen. So zog SVW-Akteur Daniel Müller, einer von drei Ausfällen im Kader der Gelb-Schwarzen, zur Halbzeit ein treffendes Fazit: „Das war bis jetzt kein gutes Spiel. Von den Spielanteilen sind wir zwar im Vorteil, aber uns fehlt vor dem Tor völlig die Durchschlagskraft.“

Dies änderte sich kurz nach der Pause prompt. Nach einer Flanke von Sergio-Pinto Cruz stand Hasan Bagci goldrichtig und schob zum verdienten Ausgleich ein (48.). Die gut 80 Zuschauer in der Ruhraue sahen nun eine immer besser werdende Begegnung, in der Oliver Ivanoski den Gast binnen einer Viertelstunde zum Sieg hätte schießen müssen. Doch der Wanheimer Angreifer brachte den Ball aus jeweils aussichtsreicher Position nicht über die Linie (53., 58., 67.). Wie man es besser macht zeigte in der 77. Minute dann David Steindor, der die bis dato schwächere Elf in Führung brachte. Erneut in Front waren die Duisserner dann nicht mehr aufzuhalten. Der eingewechselte Senso verpasste mit seinem Doppelschlag (83., 85.) dem Gast den endgültigen K.o.

1900-Co-Trainer Hambüchen zeigte sich nach dem Match ratlos:[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/005/171-5253_preview.jpeg Erzielte das vorentscheidende Tor: David Steindor[/imgbox] „Was will man da machen? Torschusstraining vielleicht?“, zuckte der Roß-Ersatz mit den Achseln und verlieh seiner Anspielung weiter Kontur: „Wenn wir unsere Chancen nutzen, dann gehen wir hier als Gewinner vom Feld. So stehen wir wieder mit leeren Händen dar.“ Ähnlich sah es Sergio-Pinto Cruz, der das einzige Erfolgserlebnis seiner Elf vorbereitet hatte: „Hier war heute viel mehr drin. Wie sagt man so schön: Wer die Dinger vorne nicht macht, der bekommt sie halt hinten.“ Und auch „Sieger“ Klaß befand: „Das war eher ein 1:1-Spiel. Am Ende ist das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen.“ Preußen Akteur Steindor befand sogar: „Wanheim war extrem stark. Letztendlich war es ein glücklicher Sieg.“

Während in Wanheim also weiter alle auf die Genesung von Hakan Karabel (Kreuzbandriss), den gefährlichsten Angreifer der 1900er warten, kann man beim SCP nach dem schwachen Saisonstart erst einmal durchatmen und sich in der Tabelle nach oben orientieren.

Autor: Moritz Rieckhoff

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