Die Berechenbarkeit des Fußballs ist eher relativ. Das musste auch Velberts Trainer Dietmar Grabotin einsehen, der nach der letzten 0:2-Schlappe in Dattenfeld eher gefrustet nach Hause fuhr.

Velbert: Speldorfer Kick gegen Velberter Schmerz

Grabotin will Grundelemente

og
03. November 2007, 20:41 Uhr

Die Berechenbarkeit des Fußballs ist eher relativ. Das musste auch Velberts Trainer Dietmar Grabotin einsehen, der nach der letzten 0:2-Schlappe in Dattenfeld eher gefrustet nach Hause fuhr. "Das hatte ich nicht eingeplant", bekennt der Ex-Profi gewohnt ehrlich, "Duisburg II oder Leverkusen II, das sind für mich Gegner, gegen die das passieren darf." Und auch geschah.

Deshalb sagt der Ex-Düsseldorfer ausdrücklich: "Die Punkte, die wir bei der Germania liegen ließen, müssen wir uns wieder holen." So heute gegen den VfB Speldorf, der ab 14.30 Uhr im Stadion Sonnenblume auftaucht. "Die Lehren aus den letzten 90 Minuten müssen meine Jungs gezogen haben", knurrt "Grabo" nachhaltig, "es geht nur über die Grundelemente: Das Team muss in jedem Fall dagegen halten, die Einstellung muss stimmen."

Wenn man das Klima berücksichtigt, darf auch keine Zauberei erwartet werden. "Das tut sein Übriges", nickt Grabotin, "es wird heute gegen Speldorf ein reiner Kampf." Gegen einen Konkurrenten, "der durch den Sieg über die Zweitvertretung von Fortuna Düsseldorf den notwendigen Kick erhielt." Während der SSVg die Niederlage in Dattenfeld "richtig weh tat." Die Tabellenkonstellation lässt Grabotin auch als Argument nicht gelten. "Natürlich ist der Abstand nach oben nicht riesig, der Sport muss aber kalkulierbar bleiben." Dafür benötigt man Konstanz, keinen Frust wie in Dattenfeld.

Autor: og

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