Das Bergfest der Hinrunde, es steht unmittelbar vor der Tür. Auch wenn bislang große Überraschungen ausgeblieben sind, ist die Freude über den bisherigen Saisonverlauf nicht allerorts gegeben. Ein Beispiel aus der Praxis: Der FSV Witten 07/32.Vor der Saison als - selbsternannter - Mitfavorit ins Rennen gegangen, bleibt bislang hinter den eigenen Erwartungen zurück. Die Ursachenforschung im Lager von Coach Jens Vogt hat längst begonnen.

Bezirksliga 14: 8. Spieltag, Vorschau & Expertentipp

"Das war schon bitter"

dc
29. September 2006, 11:52 Uhr

Das Bergfest der Hinrunde, es steht unmittelbar vor der Tür. Auch wenn bislang große Überraschungen ausgeblieben sind, ist die Freude über den bisherigen Saisonverlauf nicht allerorts gegeben. Ein Beispiel aus der Praxis: Der FSV Witten 07/32.Vor der Saison als - selbsternannter - Mitfavorit ins Rennen gegangen, bleibt bislang hinter den eigenen Erwartungen zurück. Die Ursachenforschung im Lager von Coach Jens Vogt hat längst begonnen.

"Mit zwei Niederlagen in die Saison zu starten (gegen TuS Stockum und TSK Hohenlimburg, die Red.), war schon bitter", gesteht FSV-Angreifer Christian Preiß, und ergänzt: "Zum Auftakt hatten wir uns schon etwas mehr ausgerechnet." Bis zum dritten Spieltag blieb es bei der auf Milchmädchenrechnung, dann brach der Bann. Der 4:2-Erfolg gegen die Reserve des SV Hohenlimburg 10 war nicht nur für Preiß Gold wert, kollektives Aufatmen war angesagt.

Momentan sind die FSV-Kicker drittstärkste Wittener Kraft der Liga - von drei Teams. Zufriedenheit sieht nicht nur anders aus, sondern klingt auch anders - wie in Herdecke. Wie für viele andere auch, ist die TSG Herdecke auch für Preiß DAS Überraschungsteam. Aber: Er hat auch eine Erklärung parat: "Herdecke ist vor allem in Herdecke unangenehm zu spielen", so Preiß - und in der Tat, der enge Aschenplatz hält für Gäste nur wenig heimeliges Flair bereit. Gut für die Hohenlimburger Reserve, dass sie am Sonntag Heimrecht genießt.

Preiß und sein Team müssen indes, ebenso wie die Herdecker, auswärts 'ran. Und dann auch noch im Bremenstadion, der sportlichen Heimat des TuS Ennepetal. "Mit einem Punkt wäre ich schon zufrieden", so Preiß, der unter der Woche studienbedingt auf das Training verzichten musste und die Ostsee mit Surfbrett und Katamaran unsicher machte. Personell sieht es vor dem Prüfstein in Enneptal allerdings nicht ganz so rosig aus. Erturul Turgut trägt Gips, darf nicht spielen und Marc Debalds Bandaparat im Fußgelenk, hat auch schon mal bessere Zeiten gesehen. Dafür allerdings kickt derzeit Kai Drechsel in bestechender Form. Alles was ihm fehlt ist ein Tor. "Es freut mich zu sehen, dass er die Kurve gekriegt hat. Er arbeitet unheimlich viel für die Mannschaft", lobt Preiß seinen Sturmkollegen.

Vier Punkte holte der TuS Stockum aus den letzten beiden Spielen, auf das 6:0 gegen EtuS Schwerte folgte ein maues, torloses Remis gegen Herdecke. Und es wird nicht einfacher für die "Rasselbande" von Coach Paul Lämmer. Denn: Am Sonntag gibt der aktuelle Tabellenführer [b]SG Welper[b/] seine Visitenkarte an der Stockumer Bezirkssportanlage ab. Rosige Aussichten sehen anders aus.

Den 8. Spieltag tippt Christian Preiß (27) (Angreifer des FSV Witten 07/32)

Autor: dc

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