Thomas Puschmann kommt aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.

ETB: Kommunikationsproblem mit dem Schiedsrichter

Der Ärger des Puschmann

og
01. November 2007, 18:35 Uhr

Thomas Puschmann kommt aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. "Ich ärgere mich natürlich auch ungeheuer über mich selbst", erinnert sich der Routinier nur ungern an die 90. Minute des Matches gegen Homberg. Plötzlich wurde dem Ex-Profi Rot vor Augen, Schiri René Kunsleben zog die entsprechende Karte. "Er fühlte sich von mir beleidigt", grübelt Puschmann.
Dass er etwas formulierte, daraus macht der Ex-Duisburger keinen Hehl:

"Reiß dich jetzt zusammen", bestätigt Puschmann den Inhalt des Zungenschlags, "daraus hat er dann eine Geschichte gemacht." Der 60-fache Bundesligaspieler: "Er scheint sich beleidigt gefühlt zu haben."

Weil es schon vor der Pause eine eher durchwachsene Kommunikations-Situation zwischen den Beteiligten gab. Puschmann: "Ich denke, den Schiri störte einmal ein Duzen."
Wie gesagt, der 34-Jährige könnte sich irgendwo hin beißen: "Mensch, dazu kommt, das war die 90. Minute, das hätte ich mir sicherlich auch sparen können." Weil der ETB ohnehin in Unterzahl war, da Kollege Ouro-Akpo Nassirou schon gelb-rot duschen war. Am 0:0 änderte das nichts mehr. So sind die Matches gegen Homberg. RS deutete an, dass beim letzten Gastspiel der Schwarz-Weißen in Duisburg in der "dritten Halbzeit" eine Tür zu Bruch ging.

Zerbrechlich sind allerdings nicht die Aussichten des ETB in der Klasse, auch wenn die letzten drei Matches jeweils ohne Sieg ausgingen, die Truppe von Coach Frank Kontny bleibt auf den Plätzen, die am Ende der Spielzeit für die neue Regionalliga legitimieren. "Es wird mal wieder Zeit für einen Sieg", wiegelt Puschmann nicht ab. So am kommenden Sonntag, 4. November, 14.15 Uhr, in Straelen - ohne Puschmann. Der fünffache Zweitligatorschütze: "Wenn wir nur eines der letzten Spiele gewonnen hätten, würde man jetzt von oben auf die Konkurrenz grüßen."

Autor: og

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