Sechs Siege und fünf Niederlagen stehen beim Aufsteiger SV Grieth zu Buche. Eine Bilanz, die das Durchmarsch-Team aus der 900 Seelen Gemeinde auf den vierten Tabellenrang befördert hat. Nur der VfR Warbeyen, der RSV Praest und TUS Xanten sind besser.

Bezirksliga 7 NR: Expertentipp von Andre Spielmann (Trainer SV Grieth)

"Wir stehen im Moment genau da, wo wir hinwollen"

hg
01. November 2007, 13:35 Uhr

Sechs Siege und fünf Niederlagen stehen beim Aufsteiger SV Grieth zu Buche. Eine Bilanz, die das Durchmarsch-Team aus der 900 Seelen Gemeinde auf den vierten Tabellenrang befördert hat. Nur der VfR Warbeyen, der RSV Praest und TUS Xanten sind besser. "Wir stehen im Moment genau da, wo wir hinwollen", freut sich Andre Spielmann, Coach des Neulings, "dennoch vermisse ich die Konstanz im Team. Entweder spielen wir gut oder schlecht. Das zeigt auch die Tatsache, dass wir in dieser Saison noch nicht Remis gespielt haben."

Die tolle Serie von zwei Jahren ohne Heimpleite ist in dieser Saison bereits am siebten Spieltag gerissen. Inzwischen stehen sogar zwei Niederlagen auf heimischer Platzanlage zu Buche. "Das passiert leider. Dennoch unterstützen uns die Leute weiter toll bei unseren Heimauftritten. Und ein Gutes hat es auch: So zählen wir endlich nicht mehr zu den geheimen Mitfavoriten. Wir wollen uns im ersten Bezirksliga-Jahr nur etablieren", beschreibt Spielmann die Saison-Ziele, "den Kampf um das Landesliga-Ticket machen Warbeyen und Praest unter sich aus."

Warbeyen, am zehnten Spieltag erstmals besiegt, tritt bei Rheingold Emmerich an. Jener Truppe, die nach furiosem Saison-Start immer weiter ins Mittelfeld der Tabelle abfällt. "Ganz klare Sache für Warbeyen", tippt der Industriemechaniker. Praest, derzeit zwei Punkte hinter dem Klassen-Primus, erwartet den Aufsteiger SV Hamminkeln. Auch da sieht Spielmann keinen Grund zur Sorge, dass Warbeyen den Vorsprung ausbauen könnte: "Praest gewinnt mit 3:0."

Des Weiteren ist dieser Spieltag das Duell der Neulinge. Das Tabellen-Schlusslicht SV Issum erwartet Siegfried Materborn und der SV Grieth tritt bei Viktoria Winnekendonk an. "Winnekendonk war in der letzten Saison das beste Team hinter uns. Jetzt gilt es zu beweisen, dass wir immer noch besser sind", erklärt Spielmann und prognostiziert: "Wir gewinnen mit 2:0."

Autor: hg

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