Eine zweiwöchige Auszeit hat Florian Thorwart in der Oberliga Nordrhein gebucht. Der Ex-Profi flog bei der 0:2-Niederlage in Dattenfeld vom Feld.

SSVG: Zweiwöchige Rot-Auszeit für Florian Thorwart

"Keiner verliert die Nerven"

og
01. November 2007, 12:00 Uhr

Eine zweiwöchige Auszeit hat Florian Thorwart in der Oberliga Nordrhein gebucht. Der Ex-Profi flog bei der 0:2-Niederlage in Dattenfeld vom Feld. "Eine überzogene Entscheidung", grübelt der ehemalige Dortmunder. "Ich denke, der Schiri hatte mich ein wenig im Visier, weil ich ein paar Entscheidungen nicht so nachvollziehen konnte." Der Unparteiische war Lars Bremkens. Wichtig ist für Thorwart: "Ich habe meinem Gegenspieler bestimmt nicht den Ball ins Gesicht geworfen."

Unkereien, dass sich Thorwart Lerneinheiten für das Studium freischaufeln wollte, entkräftet der 25-Jährige grinsend. "Keine Chance, ich bin doch erst drei Wochen an der Uni dabei."

Der Feldverweis schmeißt den Akteur nicht um, die Niederlage wirft die SSVg nicht aus der Bahn, weiter die zukünftige Regionalliga anzupeilen, für die man am Ende der Spielzeit mindestens Vierter werden muss. Der Abwehrakteur: "Es bleibt doch dabei, es ist immer noch nichts passiert." In der Tat, das Team von Coach Dietmar Grabotin ist weiterhin "nur" drei Zähler hinter dem Glück zurück. Der nächste Konkurrent heißt VfB Speldorf, die Mülheimer gastierten am kommenden Sonntag, 4. November, ab 14.15 Uhr im Stadion Sonnenblume.

Thorwart wiegelt nicht ab: "Natürlich haben wir jetzt ständig den Druck, durch eine weitere Niederlage dann plötzlich sechs Zähler im Rückstand zu sein." Was nicht passieren soll. "Selbst dann ist noch nichts geschehen, das wird sich alles spät in der Spielzeit entschieden." Was im Umkehrschluss nicht heißt, dass Speldorf irgendwas erhält. Thorwart legt sich fest: "Man muss immer die Verhältnismäßigkeit sehen, bei uns verliert keiner die Nerven." Außerdem betont der 21-fache Zweitligaspieler: "Das Lazarett ist gefüllt, die Jungs fehlen natürlich. Andererseits zeigt doch unsere Ausgangsposition in der Rangliste, dass die anderen auch die Qualität haben. Sonst wären wir oben gar nicht mehr im Geschäft."

Autor: og

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