Rechtzeitig in der beginnenden sportlichen Krise ist er in Top-Form und kann ausgerechnet als einer der kleinsten Spieler in der Schalker Mannschaft seine Kollegen förmlich mitreißen. Dementsprechend ausgelassen feierte Rafinha am Dienstag sein Tor, das den stolpernden Gelsenkirchenern den Weg zum Erfolg ebnete.

Schalke: Die geglückte Torflanke

Rafinha zelebrierte den Tanz der Krebse

01. November 2007, 10:41 Uhr

Rechtzeitig in der beginnenden sportlichen Krise ist er in Top-Form und kann ausgerechnet als einer der kleinsten Spieler in der Schalker Mannschaft seine Kollegen förmlich mitreißen. Dementsprechend ausgelassen feierte Rafinha am Dienstag sein Tor, das den stolpernden Gelsenkirchenern den Weg zum Erfolg ebnete. "Da habe ich einfach nur Glück gehabt, das sollte eine Flanke werden", meinte der Torschütze bescheiden.

[box_rsprint]Und so, wie er nun einmal ist, wollte Rafinha auch kein Aufhebens um seine Leistungen in den vergangenen Tagen machen. Auf seine aufsteigende Form angesprochen, winkte der Verteidiger ab: "Das sehe ich nicht so. Es ist doch mein Spiel, dass ich in jedem Match zehn Flanken schlage." Pech für "Rafa" aber, dass in dem Augenblick, als er das erzählte, Kevin Kuranyi an ihm vorbei ging. "Was machst Du?", fragte der Stürmer lachend.

Gerade gut drauf, zelebrierten der "echte" Brasilianer und der in Rio geborene Deutsche in den Katakomben den ungewöhnlichen Torjubel nach dem doch so befreienden 1:0. "Die Fingerbewegungen mit hoch erhobenen Armen sollen die Zangen eines Krebses darstellen. Das nennt man bei uns den Krebstanz", erklärte Rafinha.

Mal sehen, ob das Schalentier auch in Cottbus zum Vorschein kommt.

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