Die Veranstalter des Großen Preises von Australien haben nicht von der spannenden Formel-1-Saison profitieren können. Vielmehr verursachte der im vergangenen  März ausgetragene Grand Prix in Melbourne ein Minus in Höhe von umgerechnet rund 22 Millionen Euro. Aufgrund dieser Zahlen wurde am Mittwoch in einer Parlamentssitzung des Bundesstaates Victoria über die Zukunft des Rennens debattiert.

Formel 1: Australiens Grand Prix auf der Kippe

Nichts als rote Zahlen

sid
31. Oktober 2007, 18:00 Uhr

Die Veranstalter des Großen Preises von Australien haben nicht von der spannenden Formel-1-Saison profitieren können. Vielmehr verursachte der im vergangenen März ausgetragene Grand Prix in Melbourne ein Minus in Höhe von umgerechnet rund 22 Millionen Euro. Aufgrund dieser Zahlen wurde am Mittwoch in einer Parlamentssitzung des Bundesstaates Victoria über die Zukunft des Rennens debattiert.

Vertraglich ist die Fortsetzung des bislang traditionellen Saisonauftaktrennens noch bis 2010 gesichert. Allerdings schreibt der Australian Grand Prix seit der Umsiedlung von Adelaide nach Melbourne vor nunmehr elf Jahren ständig rote Zahlen.

Von den Veranstaltern wurde 2007 der Einnahmerückgang im Vergleich zum Vorjahr mit rund drei Millionen Euro beziffert. Zu den schwindenen Zuschauerzahlen kamen rückläufige Einkünfte aus dem Sponsorenbereich. Die Ausrichtung des Rennens kostet jährlich mehr als 50 Millionen Euro.

Die Formel 1 ist nicht die einzige Sportveranstaltung, die in diesem Jahr die Steuerzahler in Victoria erheblich belastet. Einen Verlust von elf Millionen Euro vermeldeten die Veranstalter der Schwimm-Weltmeisterschaften, die ebenfalls im März in Melbourne stattfanden und rund 32 Millionen Euro Kosten verursachten.

Autor: sid

Kommentieren