Ex-Nationalspieler Christian Wörns ist nur noch der dritte Innenverteidiger in der Gunst seines Trainers Thomas Doll. Für den Defensiv-Strategen von Bundesligist Borussia Dortmund könnte die ungewohnte Rolle als Zuschauer somit zur Gewohnheit werden.

Wörns beim BVB auf Abstellgleis

Comeback von Kehl rückt näher

sid
29. Oktober 2007, 13:47 Uhr

Ex-Nationalspieler Christian Wörns ist nur noch der dritte Innenverteidiger in der Gunst seines Trainers Thomas Doll. Für den Defensiv-Strategen von Bundesligist Borussia Dortmund könnte die ungewohnte Rolle als Zuschauer somit zur Gewohnheit werden.

Nachdem der Innenverteidiger beim 0:0 am Sonntag gegen Tabellenführer Bayern München erstmals seit fünf Jahren auf der Bank Platz nehmen musste, machte ihm Trainer Thomas Doll am Montag keine Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr ins Team. "Für die Zukunft ist niemand abgeschrieben. Im Notfall muss jeder bereit sein", sagte Doll lapidar und lobte stattdessen Robert Kovac und Markus Brzenska, die gegen die Bayern den Vorzug gegenüber Wörns erhalten hatten: "Sie haben mich in Leverkusen überzeugt und meine Meinung gegen den stärksten Sturm der Liga bestätigt." Die Nachricht, überraschend auf die Bank zu müssen, habe Wörns "sehr professionell aufgenommen".

Derweil scheint der Schweizer Nationalstürmer Alexander Frei beim Kampf um ein Comeback einen erneuten Rückschlag erlitten zu haben. "Alex hat nach wie vor Probleme mit der Wade", sagte Doll: "Er bekommt Spritzen und wird sich nochmal die ein oder andere Meinung einholen." Der beste BVB-Torschütze der vergangenen Saison ist in dieser Spielzeit noch ohne Einsatz.

Dagegen rückt das das Comeback von Nationalspieler Sebastian Kehl näher. "Er ist deutlich weiter. Mit ihm wird es am Wochenende ein Gespräch geben", erklärte Doll.

Autor: sid

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