Eigentlich ist Marcel Maltritz seit einigen Jahren schon so etwas wie der Mr. Zuverlässig. An Fehler kann man sich kaum erinnern. Doch wenn er plötzlich freistehend und unbedrängt ins eigene Tor trifft, dann ist es eigentlich symptomatisch für den derzeitigen Negativlauf seiner Mannschaft. Im Fünfmeterraum rutschte ihm der Ball auf dem glitschigen Rasen über den Fuß, direkt ins Unglück. Maltritz:

Bochum: Maltritz über "Eigentor" und Versäumnisse

"So wird es nicht reichen"

gp
29. Oktober 2007, 10:52 Uhr

Eigentlich ist Marcel Maltritz seit einigen Jahren schon so etwas wie der Mr. Zuverlässig. An Fehler kann man sich kaum erinnern. Doch wenn er plötzlich freistehend und unbedrängt ins eigene Tor trifft, dann ist es eigentlich symptomatisch für den derzeitigen Negativlauf seiner Mannschaft. Im Fünfmeterraum rutschte ihm der Ball auf dem glitschigen Rasen über den Fuß, direkt ins Unglück. Maltritz: "Ein blödes Eigentor. Ich war unbedrängt. Aber so etwas passiert eben."

Kein Lamentieren, kein Herausreden - dafür Klartext. Und der Blick auf das Wesentliche: "Bei allem Ärger über diesen Fehler, wir hatten noch mehr als eine Stunde Zeit, das Spiel zu drehen." Und der Kämpfer legte seinen Finger in die Wunde der Versäumnisse: "Ich kann mich in 90 Minuten nicht an eine einzige nennenswerte Chancen erinnern. Da fehlte jegliche Durchschlagskraft und der unbedingte Wille, den Ball über die Linie zu bringen. So kann man kein Tor schießen!"

Marcel Maltritz kann es kaum begreifen, wie schwer sich die Mannschaft momentan in der Offensive tut: "In den ersten Spielen haben wir doch bewiesen, dass wir es können. Aber wir spielen viel zu langsam nach vorne, kommen nicht zum Abschluss." Vergleiche mit dem Vorjahr lehnt Maltritz ab, fordert aber schon für Dienstag "mehr Überzeugung, einen unbedingten Willen, denn sonst kommen wir unten nicht 'raus." Maltritz weiß wie kaum ein anderer, dass der Ausflug zum Tivoli alles andere als ein Vergnügen wird: "Wer da nicht weiß, worauf es ankommt, dem ist nicht zu helfen. Aber jetzt hilft das ganze Gerede nicht mehr. Jetzt müssen wir etwas tun."

Autor: gp

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